Schloss Moyland Schloss Moyland – eine einzigartige Anlage. Anno 1307 wurde der befestigte Hof erstmals urkundlich erwähnt. Labsal für die Seele Skulpturenpark Schloss Moyland: Kunst und Natur im Einklang alten Eichen- und Lindenalleen von damals ist die heutige Gestalt des Parks nachempfunden. Dazu passen trefflich die farbenfrohen Blütenbälle und Rispen der prächtigen Hortensien, traditionell Lieblinge der Adelswelt. Rund 2000 Pflanzen mit mehr als 500 Sorten gibt es hier im Park zu bestaunen. Ebenso einen Kräutergarten mit unzähligen Heil-, Küchen- und auch Giftpflanzen aus aller Herren Länder: Angelehnt an das „Anholter Kräuterbuch“ von 1470. Mooi land – schönes Land. Es waren wohl holländische Arbeiter, die einst mit zwei Worten aus ihrer Muttersprache das Gebiet rund ums Gehöft und spätere Wasserschloss in Bedburg-Hau beschrieben. Und bildschön ist es auch ein paar hundert Jahre später noch, dieses ganz besondere Fleckchen Erde im Kreis Kleve. Ein Kleinod rund um das Juwel bildet der im Jahr 1997 eingeweihte Skulpturenpark, der immer einen Besuch lohnt. Die plastischen Arbeiten fügen sich harmonisch in die historische Gartenanlage ein. Kunst und Natur im Einklang: Dieses Ensemble ist ein Labsal für die Seele. Schwer zu beschreiben, diese eigenartige Stimmung im historischen Park. Wenn ein laues Lüftchen durch die Zweige weht und man beim Spaziergang aus immer neuen Blickwinkeln den markanten Torso des neugotischen Schlosses zwischen schmucken Bäumen aufblitzen sieht – dann wirkt das beinahe wie eine Zeitreise ins späte 19. Jahrhundert. Den Von Frank Grieger Und dann sind da die 60 Skulpturen, eine wilde Mischung aus sieben Jahrzehnten mit Werken u. a. von Joseph Jaekel, Gerhard Marcks, Erwin Heerich und Erich Reusch. Die Jungfrau aus Hans Reichers figurativer Figur „Der Friede“ lässt symbolträchtig eine Taube in den Himmel aufsteigen. Schloss und Skulpturenpark Moyland Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau Tel. 02824 / 95 10 60 www.moyland.de Foto: Grieger
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