2 Frühjahrsputz Eine saubere Sache Frühjahrsputz – gründlich und umweltschonend. Schränke nach dem Ausräumen ausgewischt; Am Ende werden alle Böden gesaugt und – je nach Belag – nebelfeucht gewischt. Dabei geht man von sauber nach schmutzig vor: Das Wohnzimmer wird also vor Küche und Bad gewischt. Die Küche In der Küche steht Hygiene im Mittelpunkt. Der Kühlschrank lässt sich am besten bei kühler Witterung abtauen und gründlich auswischen; Dichtungen werden mit mildem Seifenwasser behandelt, damit sie nicht porös werden. Eine Schale mit Natron im Inneren bindet Gerüche. Der Backofen lässt sich mit einer Paste aus Wasser und Natron oder Soda wieder auf Vollglanz bringen. Einfach auftragen, einwirken lassen und auswischen. Herd und Dunstabzugshaube werden entfettet; Metallfilter können in heißer Sodalauge eingeweicht werden. Abflüsse bekommen mit einer MiDie Frühlingssonne macht sichtbar, was der Winter verborgen hat: feine Staubschichten auf Regalen, Schlieren auf den Fensterscheiben, Krümel in den Schubladenecken. Jetzt wird es Zeit für den Frühjahrsputz – effizient, materialschonend und mit Blick auf die Umwelt. Vorgehen mit System Wer gründlich vorgehen will, beginnt mit dem Ausmisten. Raum für Raum werden die Schränke geleert, der Inhalt wird gesichtet und Nutzloses aussortiert. Die Garderobe wird von Winterballast befreit. Dann werden die Oberflächen freigeräumt. Das schafft Übersicht und reduziert die Wege beim eigentlichen Putzen. Bewährt hat sich die Zwei-Eimer-Methode (Reinigungs- und Klarwasser) sowie farbcodierte Tücher für verschiedene Bereiche, um Keime nicht zu verschleppen. Sinnvoll ist eine Arbeitsreihenfolge von oben nach unten: Zunächst das Absaugen der Zimmerdecken, dann die Reinigung der Lampen, hohe Regalböden und Bilderrahmen, anschließend Türen, Griffe, Lichtschalter und Möbel – die Böden bilden den Abschluss. Der Wohnbereich Im gesamten Wohnbereich werden zunächst Spinnweben entfernt und Oberflächen entstaubt. Fenster, Rahmen und Fensterbänke werden im Anschluss gereinigt – an bewölkten Tagen entstehen weniger Schlieren. Ein Spritzer Essig oder Spiritus im Wasser sorgt für streifenfreien Glanz. Auch die gründliche Reinigung der Heizkörperlamellen sollte nicht vergessen werden. Staubablagerungen sind hier nicht nur unschön, sondern treiben auch den Energieverbrauch in die Höhe. Eine schmale Düse am Staubsauger löst Ablagerungen, die sich am Boden leicht aufnehmen lassen. Türen, Klinken, Schalter und Griffe werden feucht abgewischt, Regale und Von Claudia Brück schung aus Natron und Essig ihr Fett weg. Dazu zwei bis drei Esslöffel Natron einfüllen, mit einer halben Tasse Essig einweichen, etwa 30 Minuten einwirken lassen und dann mit heißem Wasser nachspülen. Schrankinnenflächen werden feucht gereinigt und gut getrocknet, bevor sie wieder eingeräumt werden, die Fronten ebenfalls gründlich abwaschen. Das Bad Im Bad sind Kalk- und Seifenreste eine große Herausforderung. Der Duschkopf sollte entkalkt und die Abflüsse gründlich gereinigt werden. Fliesen und Fugen werden zunächst von Schmutz befreit; ein Brei aus Natron und wenig Wasser hilft bei Fugenverfärbungen. Gegen unschöne Kalkablagerungen im WC helfen Essigessenz, Zitronensäure, Natron oder Backpulver. Sie lösen hartnäckige Ränder, indem sie über mehrere Stunden oder über Nacht einwirken. Für den Rand eignen sich in Essig getränkte Tücher. Duschabtrennungen, Waschbecken und Armaturen lassen sich mit Essig oder Zitronensäure entkalken – Natursteinoberflächen vertragen dies allerdings nicht. Hochprozentiger Alkohol, kalter Tee oder Rasierschaum helfen bei hartnäckigen Flecken oder Beschlag auf Spiegeln. Nachwischen mit einem trockenen, weichen Tuch verhindert Tropfwasser an den Rändern. Wohntextilien Gardinen und Vorhänge werden im Schonwaschgang gewaschen und leicht feucht wieder aufgehängt, damit Falten sich aushängen können. Matratzen werden gründlich abgesaugt. Polstermöbel und Teppiche werden mit Unterstützung eines Dampfreinigers wieder hygienisch sauber. Natürliche Reinigungsmittel wie Soda und Zitrone schützen die Umwelt und den Geldbeutel. Foto: Getty
RkJQdWJsaXNoZXIy MjExNDA4