ADD-ON | Schalke 04

dpa Alles Wichtige zum Saison-Finale ZWÖLF SPIELE, EIN TRAUM Endspur in Liga zwei: Schalke hat es selber in der Hand Wie die Neuen einschlagen Was das Restprogramm noch bietet Was sich beim Nachwuchs und den Frauen ut

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Editorial Glückauf liebe Schalkerinnen, liebe Schalker, auch wenn das A-Wort auf Schalke bis vor kurzem beinahe so tabu war wie schwarz-gelbe Banner in der Nordkurve, so kann man die Augen nicht mehr davor verschließen: Für alle mit einem blau-weißen Herzen zählt nur noch eines, nämlich die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus. Natürlich wird der ersehnte Aufstieg alles andere als ein Selbstläufer, das war schon vor der Mini-Krise mit fünf sieglosen Spielen in Serie klar. Das Gastspiel im Kieler Eiskeller hätte böse in die Hose gehen können. Dort war die Mannschaft gefordert wie nie – und sie hat abgeliefert. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit und einer Zitterpartie in Hälfte zwei stand der Auswärtssieg fest. Vor allem eines hat er gezeigt: Dieses Team, das Frank Baumann & Co. mit gleich fünf Winterzugängen offensichtlich noch einmal entscheidend verstärken konnte, hat Potenzial und Moral. Das sind beachtliche Voraussetzungen für die Erfüllung des großen Traums. Aber auch das wissen wir aus leidvoller Erfahrung: Natürlich kann die Sache noch in die Hose gehen. Warum? Weil es extrem eng zugeht in dieser ausgeglichenen Liga. Und vor allem: Weil es Schalke wie kaum ein anderer Club versteht, an den eigenen Erwartungen zu zerbrechen. Selten war die Binse so treffend wie diesmal: Es warten noch zwölf Partien. Und jede ist ein Endspiel. Und doch war die Ausgangsposition selten so gut. Schalke hat es selber in der Hand, mit einem starken und ausgewogenen Kader, mit noch sieben Heimspielen und den besten Fans der Welt im Rücken. Na dann: ran! Ihr Frank Grieger Impressum FUNKE Media Sales NRW GmbH Jakob-Funke-Platz 1, 45127 Essen sales-info@funkemedien.de Geschäftsführung: Simone Kasik, Christoph Rüth, Axel Schindler Registergericht Essen HRB 3325 USt-ID DE170738645 Verantw. i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV: Andreas Fettig, Frank Grieger Verantw. f. Anzeigen: Dennis Prien Gestaltung und Umsetzung: FUNKE Redaktions Services

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6 Die aktuelle Situation Nikola Katic und seine Schalker haben sich nach dem Sieg in Kiel wieder an die Tabellenspitze geschoben. Den Aufstieg im Visier Der FC Schalke 04 geht als Tabellenführer in die restlichen zwölf Spieltage bilität verloren. Die Balance wiederzufinden, ist entscheidend.“ Der ehemalige Bundesliga-Spieler Felix Kroos hatte bereits in der Winterpause gewisse Zweifel an einem souveränen Schalker Durchmarsch geäußert. „Wenn wir die Hinrunde nüchtern bewerten, haben sie in ihrer Punkteausbeute überperformt“, stellte er fest. Völlig falsch lag er damit wohl nicht. Von acht Heimspielen in der Hinrunde gewann Schalke sieben, allerdings stets nur mit einem Tor Unterschied. Einige dieser Partien hätten ebenso gut unentschieden enden können, wie es dann in den ersten beiden Heimspielen nach der Winterpause gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:2 nach 0:2-Rückstande) und Dynamo Dresden (2:2 nach 2:0-Vorsprung) geschah. Vor den letzten zwölf Spielen der vergangenen Spielzeit lag der FC Schalke 04 in der 2. Fußball-Bundesliga mit 27 Punkten aus 22 Spielen an elfter Stelle der Tabelle. Danach ging es bis zum Saisonende weiter bergab. Nach dem letzten Spieltag musste sich der traditionsreiche Klub mit lediglich 38 Punkten und Rang 14 begnügen. So schlecht schnitt er in seiner langen Vereinsgeschichte nie ab. Im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres stellt sich die aktuelle Situation der Königsblauen deutlich freundlicher dar. Nach dem 2:1-Arbeitssieg bei Holstein Kiel am Karnevalssonntag grüßen sie mit 43 Punkten als Tabellenführer. Sie haben den Aufstieg in die Bundesliga im Visier. Aber es geht eng zu. SV Darmstadt 98 (42 Punkte), der SV Elversberg 07 und Hannover 96 (beide 41 Punkte) und der SC Paderborn 07 (40 Punkte) befinden sich als ärgste Verfolger in Schlagdistanz. Obwohl man 16 Zähler mehr auf dem Konto hat als vor einem Jahr zur gleichen Zeit, rumorte es zuletzt rund um den Schalker Markt. Grund dafür war der schwache Start in die Rückrunde. Rechnet man die 1:2-Niederlage in Braunschweig unmittelbar vor der Winterpause hinzu, blieb Schalke bis zum Auftritt in Kiel fünf Spiele in Serie ohne Sieg. Nach 16 Spieltagen hatte man noch mindestens vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Zwischenzeitlich musste man den Platz an der Sonne für eine Woche an die Darmstädter abgeben. Auf Schalke hat man trotz allem das Wort „Krise“ vermieden. „Uns war klar, dass es auch mal nicht so gut laufen kann, auch wenn sich niemand eine solche Phase wünscht“, sagte Torhüter Loris Karius. „Trotzdem glaube ich an die Jungs und bin sicher, dass wir gemeinsam wieder an die Grenze und darüber hinaus gehen können.“ Auch Trainer Miron Muslić geriet nicht in Panik. „Die aktuelle Phase ist eine Herausforderung, aber davon haben wir in den vergangenen Monaten einige bewältigt“, erklärte er nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum. „Ich bin mir sicher: Wir schlagen zurück!“ Sportvorstand Frank Baumann, der jahrelang in Bremen tätig war und die hanseatische Gelassenheit verinnerlicht hat, plädiert ebenfalls für Ruhe. Vor dem Kiel-Spiel betonte er: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir schnell den Turnaround schaffen. Wichtig ist nicht, im Winter in einer Top-Phase zu sein. Die Crunchtime kommt noch.“ Vom Kader her dürfte Schalke nach der Winterpause nicht schwächer geworden sein. Die Zugänge Edin Džeko, Dejan Ljubičić, Adil Aouchiche und Moussa Ndiaye bringen grundsätzlich die Qualität mit, die Mannschaft, insbesondere in der Offensive, auf ein höheres Niveau zu heben. Trotz der Herbstmeisterschaft hatte Schalke nach 17 Spieltagen lediglich 22 Treffer erzielt, der niedrigste Wert aller Teams aus den Top Ten. Die Defensive hingegen war ein Prunkstück. Loris Karius musste in der Hinrunde nur zehn Gegentore hinnehmen. Absoluter Ligabestwert. Doch nach dem 0:0 zum Rückrundenauftakt bei Hertha BSC begann die Schalker Stabilität zu bröckeln, die Null stand an den vergangenen vier Spieltagen, an denen insgesamt sieben Gegentreffer hinzukamen, nicht mehr. „Wir sind offensiv besser geworden, was uns immer vorgeworfen wurde“, sagt Frank Baumann. „Aber wir haben die defensive StaSelim Sudheimer /Getty Die Verantwortlichen und Fans des FC Schalke 04 wären gut beraten, den Weg, den der Verein Ende Juni des vergangenen Jahres eingeschlagen hat, konsequent und in Ruhe fortzuführen. Das sieht im Übrigen auch Felix Kroos so. Trotz aller Skepsis findet er anerkennende Worte für den siebenmaligen Deutschen Meister: „Gerade nach den vergangenen Jahren hat man nicht mehr damit gerechnet, dass bei Schalke so ein Umschwung möglich ist“, sagt der jüngere Bruder von Toni Kroos. „Wie die Saison ausgeht, sei dahingestellt. Aber mittlerweile ist wieder der FC Schalke 04 zu erkennen.“

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8 Die Lage in der Liga Mit Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster stecken zwei West-Klubs mittendrin im Abstiegskampf Klein gegen Groß Es gibt kein Mittelfeld. Die einen Teams hoffen, die anderen müssen bangen tett 168 Bundesliga-Jahre auf dem Buckel, davon alleine 54 der FC Schalke 04. Im Grunde gibt es in der 2. Bundesliga auch in dieser Saison kein echtes Tabellenmittelfeld. Es gilt die Faustformel: Wer nicht zu den Aufstiegsaspiranten gehört, muss um den Klassenerhalt bangen. Auch der VfL Bochum, der nach einem schwachen Saisonstart vor allem dank des neuen Trainers Uwe Rösler die Kurve gekriegt hat, darf sich noch nicht allzu sicher fühlen. Allerdings müsste an der Castroper Straße an den restlichen zwölf Spieltagen eine Menge in die verkehrte Richtung laufen, wenn ein Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga auch der Abstieg aus der 2. Bundesliga folgen sollte. Auch der Karlsruher SC und der 1. FC Nürnberg dürften sich über Trotz des letztjährigen Aufstiegs des 1. FC Köln und des Hamburger SV ist die 2. Fußball-Bundesliga auch in dieser Saison reich an Traditionsvereinen mit klangvollen Namen und großen Arenen. Man denke an den FC Schalke 04, an Hannover 96, an Hertha BSC, an den 1. FC Kaiserslautern und an Fortuna Düsseldorf. Aber auch diesmal versuchen die vermeintlich Kleinen, den Großen, also den Schwergewichten der Liga, die Suppe zu versalzen. Nach 22 von 34 Spieltagen ist das Rennen um die beiden direkten Aufstiegsplätze und um Rang drei, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Drittletzten der Bundesliga berechtigt, völlig offen. Mit Ausnahme der Düsseldorfer dürfen sich alle Klubs mit den großen Stadien berechtigte Hoffnungen auf den Sprung in die Eliteklasse machen. Aber nicht nur sie: Neben Schalke, Hannover, Hertha und Kaiserslautern mischen auch Darmstadt 98, der SC Paderborn und die SV Elversberg in den Top Sieben mit. Vor allem das Abschneiden der Elversberger findet zu Recht große Anerkennung. Die Saarländer, die in der vergangenen Saison in der Relegation denkbar knapp am 1. FC Heidenheim gescheitert sind, sind auch diesmal wieder oben mit dabei, obwohl sie im vergangenen Sommer mehrere Leistungsträger und ihren Erfolgstrainer Horst Steffen abgeben mussten. Die Elversberger sind im Übrigen der einzige aktuell in der 2. Bundesliga spielende Klub, der bisher noch nie erstklassig war. Darmstadt und Paderborn können hingegen auf eine Vergangenheit in der Bundesliga zurückblicken, wenn auch nicht auf eine besonders lange. Für die Lilien aus Darmstadt wäre ein Aufstieg in diesem Jahr der fünfte nach 1978, 1981, 2015 und 2023. Nur nach dem Aufstieg 2015 sind die Hessen nicht sofort, sondern erst im zweiten Jahr wieder abgestiegen. Paderborn hat zweimal den BundesligaAufstieg geschafft, 2014 und 2019, musste aber jeweils sofort wieder runter. Ob ein Aufstieg von Darmstadt, Paderborn und Elversberg gut für die Bundesliga und deren internationale Vermarktung wäre, danach fragt der Fußball nicht. Es zählt, wer am Ende der Saison die meisten Punkte auf dem Konto hat. Aber natürlich würden sich die Fußballfreunde aus nah und fern mehr darüber freuen, wenn Schalke, Hannover, Hertha oder Kaiserslautern ins Oberhaus zurückkehren würden. Zusammen hat dieses traditionsreiche Quarkurz oder lang aus der bedrohlichen Zone verabschieden können. Für Holstein Kiel, das in der vergangenen Saison gemeinsam mit den Bochumern die Bundesliga verlassen musste und danach einen personellen Umbruch vollzogen hat, sieht die Situation hingegen kritischer aus. Die Nordlichter leisten sich immer mal wieder unliebsame Überraschungen wie zum Beispiel die 1:2-Heimniederlage gegen das Schlusslicht Greuther Fürth Ende Januar. Die Kieler wären nicht der erste Klub, der von der Bundesliga in die 3. Liga durchgereicht würde. Aber es gibt noch mindestens sieben weitere Kandidaten für die zwei direkten Abstiegsplätze und für den drittletzten Rang, der ein Nachsitzen in der Relegation gegen den Tabellendritten der 3. Liga zur Folge hat. Zur allgemeinen Überraschung gehört auch Fortuna Düsseldorf zu diesen Kandidaten. Die Landeshauptstädter wurden vor der Saison zu den Aufstiegsaspiranten gezählt, gerieten allerdings beginnend mit der 1:5-Pleite zum Auftakt beim Aufsteiger Arminia Bielefeld in eine Abwärtsspirale. Die Bielefelder, die nach zwei Spieltagen von der Tabellenspitze grüßten, sind inzwischen ebenfalls im Überlebenskampf angekommen. Mit Preußen Münster, Bundesliga-Gründungsmitglied von 1963, steckt noch ein weiterer West-Klub im Abstiegskampf. Fast schon traditionell mischt auch Eintracht Braunschweig unten mit. In den vergangenen drei Jahren kamen die Niedersachsen zweimal auf Rang 15 und einmal auf Rang 16 ins Ziel. Diese Platzierungen sind auch das Minimalziel für die beiden Ost-Klubs 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden sowie für Greuther Fürth. Marius Becker/dpa

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10 Das Restprogramm In Darmstadt gerieten die Schalker im DFB-Pokal unter die Räder. Das soll am 21. März vermieden werden. Noch sieben Heimspiele Schalke muss nur fünfmal reisen, aber dreimal zu Mitbewerbern um den Aufstieg Für die drei weiteren Heimspiele müssen die genauen Termine noch festgelegt werden. Am Osterwochenende hat Schalke am 3. oder 4. April den Karlsruher SC zu Gast. Zwei Wochen später steht am 17., 18. oder 19. April das Westfalenduell mit Preußen Münster an, und zu Beginn des folgenden Monats kommt es am 2. oder 3. Mai zum Duell der Altmeister mit Fortuna Düsseldorf. Die Schalker müssen in den letzten zwölf Wochen dieser Spielzeit zwar nur noch fünfmal reisen, doch es warten anspruchsvolle Aufgaben. Nach dem Gastspiel in Fürth bekommen sie es in der Fremde dreimal hintereinander mit Gegnern zu tun, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen dürfen. Am 21. März (Samstag) um 20.30 Uhr geht es ans Böllenfalltor zu Darmstadt 98, wo die Schalker Ende Oktober in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:4 eine kräftige Abreibung In der 2. Fußball-Bundesliga geht es jetzt in das letzte Drittel der Saison. Für den FC Schalke stehen noch zwölf Partien auf dem Programm: sieben davon zu Hause in der Veltins-Arena, nur noch fünf auswärts. An diesem Samstag haben die Königsblauen den 1. FC Magdeburg in ihrem Wohnzimmer zu Gast. Anstoß ist um 20.30 Uhr. Die Ausgangslage ähnelt der vor zwei Wochen vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden, das für Schalke mit einem enttäuschenden 2:2 endete. Ebenso wie der Aufsteiger aus Dresden sind auch die Magdeburger im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Punkt angewiesen. Unter Trainer Petrik Sander, der in der Hinrunde den glücklosen Markus Fiedler als Trainer abgelöst hat, konnte sich das Team aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt vor allem auswärts stabilisieren. Die Magdeburger haben ihre letzten vier Begegnungen in der Fremde ausnahmslos gewonnen: 2:0 bei Hertha BSC, 3:2 beim 1. FC Kaiserslautern, 3:0 bei Eintracht Braunschweig und, unvergessen, 5:4 bei Greuther Fürth. Der FC Schalke sollte also gewarnt sein, zumal er das letzte Gastspiel der Magdeburger sicherlich nicht in guter Erinnerung behalten haben wird: Am 1. Februar des vergangenen Jahres kamen die Schalker auf eigenem Platz unter die Räder und verloren mit 2:5. Überragender Mann: Martijn Kaars, der viermal für die Gäste traf. Nur gut für die Knappen, dass der Niederländer inzwischen nicht mehr für den FCM, sondern für den FC St. Pauli spielt. Im Hinspiel dieser Saison machten es die Schalker besser: Sie gewannen in der Magdeburger Avnet-Arena nach zwei Toren von Kenan Karaman mit 2:0. Drei der sechs weiteren Schalker Heimspiele sind bereits zeitgenau terminiert. Nach dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth am 28. Februar (Samstag) um 20.30 Uhr darf das Team von Trainer Miron Muslić zweimal hintereinander in der heimischen Veltins-Arena ran: am 6. März (Freitag) um 18.30 Uhr gegen Arminia Bielefeld und am 15. März (Sonntag) um 13.30 Uhr gegen Hannover 96, gegen einen Mitbewerber um den Aufstieg, den man in der Hinrunde nach einer starken ersten Halbzeit überraschend deutlich mit 3:0 bezwingen konnte. Auch der Termin für das letzte Heimspiel dieser Saison steht bereits fest. Am 17. Mai (Sonntag) um 15.30 Uhr stellt sich Eintracht Braunschweig in Gelsenkirchen vor. In den Reihen der Niedersachsen stehen mehrere ehemalige Schalker, unter anderem Mehmet Can Aydin und Sidi Sané, die im Hinspiel die siegbringenden Treffer für die Eintracht erzielten. erhielten. Am 10., 11. oder 12. April wartet Elversberg, und am 24., 25. oder 26. April muss Schalke in Paderborn antreten. Die letzte Reise, vielleicht die letzte vor der Rückkehr in die Bundesliga, führt die Königsblauen am 8., 9. oder 10. Mai zum 1. FC Nürnberg. In der Hinrunde haben die Schalker gegen zehn der zwölf Gegner, die sie jetzt noch vor der Brust haben, gewonnen und gingen nur in Karlsruhe und in Braunschweig (jeweils mit 1:2 verloren) leer aus. Sollten sie es schaffen, diese Bilanz auch nur annähernd zu wiederholen, dürfte dem Aufstieg in die Bundesliga nichts im Wege stehen. Eine Schlüsselrolle nehmen die vier Duelle mit den unmittelbaren Konkurrenten um die vorderen Plätze ein: gegen Hannover, in Darmstadt, in Elversberg und in Paderborn. Um ihr großes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, wären die Schalker gut beraten, mindestens zwei dieser Partien zu gewinnen. Christian Kaspar-Bartke/Getty

12 Der Kader Kapitän Kenan Karaman (rechts) ist in der Offensive gesetzt. Eine Auswahl von 35 Profis In den vergangenen Monaten hat sich auf Schalke personell viel verändert tion. Auf den Außenbahnen sorgten Adrian Gantenbein rechts und Vitalie Becker links ebenfalls für Stabilität. Die Verletzungen von Adrian Gantenbein und Vitalie Becker zum Rückrundenstart in Berlin zwangen Miron Muslić jedoch zum Systemwechsel. Beim Auswärtsspiel in Bochum stellte er erstmals in dieser Saison auf eine Viererkette um. „Wenn du keine Wingbacks hast, kannst du nicht mit Wingbacks spielen“, erklärt er. Die Viererkette bleibe eine Option für die Wer erinnert sich noch an Ilyes Hamache, Derry John Murkin oder Pape Meïssa Ba? Noch in der vergangenen Saison standen sie im Zweitliga-Kader des FC Schalke 04, inzwischen spielen sie für andere Klubs. Sie wurden verliehen, verkauft oder schlicht abgegeben. Sie sind nur drei von vielen. Insgesamt 16 Spieler, die in der Saison 2024/25 für Schalke im Einsatz waren, tauchen auf den Abgangslisten der vergangenen beiden Transferperioden auf. Dem gegenüber stehen im selben Zeitraum insgesamt 14 Zugänge, darunter zwei Rückkehrer: Henning Matriciani und Bryan Lasme heuerten nach Leihen wieder in Gelsenkirchen an, sind aktuell jedoch verletzt. Vier neue Spieler kamen im Sommer, drei nach Saisonbeginn und fünf im Winter. Seit dem 2. Februar, dem Tag nach Ablauf des Deadline Days, umfasst der Profikader der Königsblauen insgesamt 35 Spieler. Darunter befinden sich vier Torhüter, zwölf Abwehrspieler, zehn Mittelfeldakteure und neun Stürmer. Einige von ihnen, wie Dylan Leonard, Ayman Gulasi und Emil Højlund, werden verletzungsbedingt in dieser Saison wohl keine Rolle mehr spielen. Tor Im Winter kam es zu einem Tausch: Justin Heekeren verließ den Klub, Kevin Müller kam. An der Hierarchie änderte das nichts. Der 35-Jährige wurde als erfahrener Backup für den gesetzten Loris Karius verpflichtet. Sollte Loris Karius ausfallen, hätte Trainer Miron Muslić mit dem Heidenheimer Aufstiegshelden von 2024 eine verlässliche Alternative. Abwehr Miron Muslić setzte in der Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde konsequent auf eine Dreierkette. Mit Erfolg. Nur zehn Gegentore in den ersten 18 Saisonspielen sprachen für eine besondere Qualität in der Defensive. Selbst der wochenlange Ausfall von Timo Becker konnte kompensiert werden. Nikola Katić, Hasan Kurucay und Mertcan Ayhan bildeten in Abwesenheit des ehemaligen Kielers ein funktionierendes Trio in der Innenverteidigung, ergänzt durch Felipe Sanchez als zusätzliche OpZukunft: „Dass wir vielleicht ein, zwei Spiele brauchen, bis wir uns da finden, nehme ich in Kauf“, fügt Schalkes Coach hinzu. „Lieber jetzt, als in den letzten fünf Spielen in den Panikmodus zu verfallen.“ Mittelfeld Im defensiven Zentrum überzeugten Soufiane El Faouzi und Ron Schallenberg in der Hinrunde. Mit Dejan Ljubičić von Dinamo Zagreb und Adil Aouchiche vom FC Aberdeen kamen im Winter zwei Spieler hinzu, die sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden können und den Konkurrenzkampf deutlich verschärfen. Offensive Zwei Positionen scheinen in der Offensive gesetzt: durch Kapitän Kenan Karaman und durch Edin Džeko. Für den dritten Platz im Angriff kommen neben Dejan Ljubičić und Adil Aouchiche auch Christian Gomis und Moussa Sylla in Betracht. Christopher AntwiAdjei und Bryan Lasme hatten in der Hinrunde einige gute Momente, fallen derzeit aber verletzt aus. Kaderpolitik und Konsequenzen Mit den Winterverstärkungen hat Schalke unmissverständlich klargemacht, dass das Ziel nur der Aufstieg in die Bundesliga sein kann. Der Konkurrenzkampf ist intensiver denn je. Einige Spieler werden das wohl nachteilig zu spüren bekommen. Für Akteure wie Max Grüger, Peter Remmert, Anton Donkor und Jannik Bachmann, die schon in der Hinrunde keine Stammspieler waren, sind die Einsatzchancen jedenfalls nicht gestiegen. Andreas Gora/dpa

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15 Die Winter-Transfers Neuzugang Edin Dzeko avancierte direkt zum Publikumsliebling. Fünf Neue für Schalke Müller, Džeko, Ljubičić, Aouchiche und Ndiaye sollen im Endspurt eine Hilfe sein Millionen Euro in die USA wechseln und hatte bereits seinen Medizincheck in England absolviert. Aber dann hieß es aus den Staaten: Kommando zurück. Der US-Klub wollte kurz vor Abschluss nur noch eine Leihe, keinen Kauf. Als Grund nannten die Verantwortlichen angebliche Auffälligkeiten beim Medizincheck. Am Ende platzte der Wechsel. Sylla wird wohl bis zum Sommer bleiben. Baumann ärgerte sich über das Vorgehen des New York City FC. „Wir sind irritiert“, betont er. „Einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Denn Moussa Sylla ist gesund und fit“, ergänzt er. „Moussa ist ein Top-Stürmer, er wird in der 2. Bundesliga noch einige Tore für uns schießen, davon bin ich überzeugt.“ Somit blieb es nach Ablauf des Deadline Days am 2. Februar bei drei Abgängen. Neben Justin Heekeren, dessen Vertrag zum 30. Juni 2026 ohnehin ausgelaufen wäre Der FC Schalke 04 hat im Winter fünf neue Spieler für den Endspurt in der 2. Fußball-Bundesliga verpflichtet, drei der bisherigen Akteure haben den Verein verlassen. Das ist für eine Transferperiode im Winter nicht gerade wenig. Von den fünf Neuen stehen drei nur bis zum Saisonende unter Vertrag. Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim sowie Moussa Ndiaye vom RSC Anderlecht wurden ohne Kaufoption ausgeliehen, und der Vertrag von Edin Džeko, zuletzt beim AC Florenz, läuft nur bis zum 30. Juni 2026. Außerdem könnte der von Dinamo Zagreb gekommene Dejan Ljubičić den Verein nach dieser Spielzeit wieder verlassen. Falls der FC Schalke 04 nicht aufsteigen sollte, greift eine entsprechende Ausstiegsklausel. Adil Aouchiche, der vom AFC Sunderland an den FC Aberdeen ausgeliehen war, wurde hingegen fest verpflichtet, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Die Laufzeit seines Vertrages endet im Juni 2027. Sehr tief in die Tasche brauchten die Schalker nicht zu greifen, um diese Zugänge zu finanzieren. Nur für Dejan Ljubičić wurde eine Ablöse fällig. Die Königsblauen überwiesen für den Österreicher 750.000 Euro nach Kroatien. „Finanziell sprach einiges dafür, das so zu machen“, erklärt Frank Baumann, der als Vorstandsmitglied für den sportlichen Bereich zuständig ist. Der erste Grund, warum die Neuverpflichtungen möglich waren, mag makaber klingen: die Verletztenlage. Nach sechs Wochen Verletzung übernimmt die Berufsgenossenschaft die Lohnfortzahlung, ein Mechanismus, der die Personalkosten spürbar reduziert. „So tragisch die Ausfälle sportlich sind: Sie haben uns einiges an Gehalt eingespart“, sagt Frank Baumann mit Blick auf die Langzeitausfälle von Bryan Lasme, Tomas Kalas und Henning Matriciani, allesamt Spieler aus dem oberen Gehaltssegment. Der zweite Faktor liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung des Klubs. Im Sponsoring „liegen wir über Plan“, sagt Baumann, und auch im Merchandising habe man „schon vor der Verpflichtung von Edin Džeko einen klaren Aufwärtstrend“ verzeichnet. Zudem verschaffte die Anleihe, die 90 Millionen Euro einbrachte, zusätzlichen Handlungsspielraum. Sie habe „geholfen, dass ein bisschen mehr möglich war, als es im November absehbar war“. Im Grunde hat der FC Schalke 04 sogar noch einen sechsten Winterzugang: Moussa Sylla. Er war ja eigentlich schon weg. Die Königsblauen waren sich mit dem MLS Klub New York City FC einig, es war alles klar. Der Stürmer, der in der Hinrunde nur vier Treffer für den Herbstmeister erzielte, sollte für eine Ablöse von rund sechs und der jetzt für den RSC Anderlecht in Belgien das Tor hütet, sind auch Ibrahima Cissé und Mauro Zalazar keine Schalker mehr. Zalazar wird zur nächsten Saison voraussichtlich nach Gelsenkirchen zurückkehren. Der 20-Jährige wurde bis Juni an Sporting Braga ausgeliehen und trifft dort auf seinen sechs Jahre älteren Bruder Rodrigo Zalazar. Rodrigo, einer der Schalker Aufstiegshelden von 2022, spielt bereits seit zweieinhalb Jahren im Norden Portugals. Ibrahima Cissé spielt seit diesem Jahr in der Schweiz für den FC Aarau. Der malische Nationalspieler konnte sich in dreieinhalb Jahren auf Schalke nie durchsetzen. „Unter dem Strich kann man ein positives Fazit ziehen“, sagt Frank Baumann. „Finanziell sind wir in den Budgetvorgaben geblieben, obwohl wir mehr gemacht haben als eigentlich gedacht. Wir haben keinen Spieler verloren, der in der Hinrunde eine gewisse Relevanz hatte. Aber wir haben fünf Spieler gewonnen, die uns teilweise in der Spitze, teilweise in der Breite verbessern.“ Rolf Vennenbernd/dpa

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18 Edin Džeko Edin Dzeko brauchte keine Eingewöhnungszeit auf Schalke. Ein Weltstar in der 2. Bundesliga Der Volksheld aus Bosnien-Herzegowina ist sofort eine Verstärkung für Schalke identifiziert. „Ich habe mich seit dem ersten Interesse sehr intensiv mit Schalke beschäftigt und mir einige Spiele angeschaut“, teilt er mit. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen, mit Miron Muslić als Trainer und unter anderem natürlich mit Nikola Katić waren sehr gut.“ Trotz mehrerer Optionen, so versicherte Edin Džeko bei seiner offiziellen Vorstellung, wollte er von Anfang an nur zum FC Schalke 04. „Der eine oder andere in meinem Umfeld hat gemeint, ich sei verrückt, als es hieß, ich könnte nach Schalke wechseln, aber verrückt bin ich definitiv nicht“, erklärt Edin Džeko schmunzelnd. „Niemand musste mich überreden oder überzeugen: Ich war es, der zum FC Schalke 04 wechseln wollte und vor einiger Zeit auch den ersten Kontakt gesucht hat. Aus meiner Zeit beim VfL Wolfsburg weiß ich, was Schalke bedeutet: geiler Verein, geile Fans, geiles Stadion.“ Edin Džeko in der 2. Fußball-Bundesliga? Noch zum Jahreswechsel hätte wohl kaum jemand diesen Gedanken ernsthaft in Betracht gezogen. Doch am 22. Januar wurde dieser Gedanke zur Realität: Der Herbstmeister FC Schalke 04 präsentierte den 39 Jahre alten Volkshelden aus Bosnien-Herzegowina als prominente Verstärkung für die Rückrunde. Nach den ersten Spielen, die der einstige Weltklassestürmer im königsblauen Trikot absolviert hat, kann man ein erstes kleines Zwischenfazit ziehen und den FC Schalke 04 zu dieser Verpflichtung nur beglückwünschen. Trotz seines Alters ist Edin Džeko eine absolute Verstärkung für die Schalker, die in der Hinrunde defensiv zwar sehr stabil waren, offensiv jedoch nicht einfallsreich und durchschlagskräftig genug agierten. Edin Džeko war auf Schalke sofort „on fire“, wie man so schön sagt. Als er im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern als Einwechselspieler mit der Rückennummer 10 seinen Einstand gab, brachte er sofort eine neue Energie ins Spiel. Sein Anschlusstreffer zum 1:2 leitete eine Aufholjagd ein, die mit dem späten Ausgleich zum 2:2 Endstand gekrönt wurde. Bei seinem Startelf-Debüt zwei Wochen später gelang ihm gegen Dynamo Dresden sogar ein Doppelpack. Nach seinem Treffer zum 2:0 wurde er ausgewechselt. Am Ende stand es 2:2. Vor seinem Wechsel nach Gelsenkirchen stand der bosnische Rekordnationalspieler beim AC Florenz in der italienischen Serie A unter Vertrag. Dort wurde er allerdings nicht so richtig glücklich, anders als auf seinen vorherigen Stationen FK Željezničar Sarajevo, FK Teplice, VfL Wolfsburg, Manchester City, AS Rom, Inter Mailand und Fenerbahçe Istanbul. „Edin Džeko hat uns nach der ersten Kontaktaufnahme sehr schnell und klar kommuniziert, dass er richtig Lust auf Schalke hat“, sagt Youri Mulder, Direktor Profifußball des FC Schalke 04. „Mit ihm haben wir einen Angreifer verpflichtet, der in seiner Karriere auf höchstem Niveau gespielt hat. Neben seiner Erfahrung als Führungsspieler wird unsere Mannschaft von den Qualitäten von Edin Džeko als Zielspieler und Torjäger profitieren.“ Edin Džeko, der mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina gemeinsam mit Nikola Katić um die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft 2026 kämpft, hat sich vom ersten Tag an mit seiner neuen Aufgabe auf Schalke Dass Edin Džeko mit 39 Jahren der aktuell älteste Spieler und der älteste Torschütze aller Zeiten in der 2. Bundesliga ist, hat für ihn nur eine geringe Relevanz. „Was zählt, ist auf dem Platz“, sagt Edin Džeko. „Ich habe in jeder Phase meiner Karriere stets Leistung gebracht und gezeigt, dass man sich auf mich verlassen kann. Obwohl ich im März 40 Jahre alt werde, fühle ich mich nicht alt und bin überzeugt davon, dass ich der Mannschaft helfen kann.“ Der Vertrag, den Edin Džeko und der FC Schalke 04 geschlossen haben, endet am 30. Juni 2026. Was danach kommt, steht noch in den Sternen. Bis dahin möchte Edin Džeko gerne die Rückkehr des Traditionsvereins in die 1. Bundesliga gefeiert haben. „Ich möchte der Mannschaft mit guten Leistungen sowie Toren helfen und zu einer erfolgreichen Zeit beitragen“, sagt er. „Die Rückrunde ist immer schwieriger als die Hinrunde. Im Fokus steht immer das nächste Spiel und nicht, was in ein paar Wochen oder Monaten ist. Man darf nicht zu weit nach vorne schauen. Das bringt nichts.“ Die Karriere von Edin Džeko ist mit Titeln und Erfolgen gepflastert. Unvergessen der deutsche Meistertitel im Jahr 2009 mit dem VfL Wolfsburg. Mit Manchester City wurde Edin Džeko in den Jahren 2012 und 2014 englischer Meister, zudem gewann er 2012 den FA-Cup. Mit Inter Mailand holte er in den Jahren 2022 und 2023 den Coppa Italia. Im Vergleich dazu wäre ein Aufstieg in die Bundesliga eher nachrangig. Die Fans des FC Schalke 04 würden Edin Džeko dennoch auf ewig dankbar sein. Bernd Thissen/dpa

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21 Der Trainer-Staff Coach Miron Muslic (Mitte) kann sich auf seine Assistenten verlassen: Torwarttrainer Volkan Ünlü (l.) und Athletik-Trainer Alexander Storck. Das Team hinter Miron Muslić Schalkes Cheftrainer vertraut fünf kompetenten Assistenten tional erfahren und verantwortlich für Schalkes Ballbesitz und Kombinationsspiel. Adin Osmanbašić hat trotz seines jungen Alters bereits mehrere Stationen im Profifußball durchlaufen. Mit Miron Muslić hat er sowohl bei Cercle Brügge als auch bei Plymouth Argyle zusammengearbeitet. Der UEFA-A-Lizenz-Inhaber wird intern als „taktischer Kopf“ im Trainerstab beschrieben. Tim Hoogland Der UEFA-A-Lizenz-Inhaber bringt langjährige Schalke-Erfahrung und internationale Profi-Erfahrung mit. Der inzwischen 40-Jährige wechselte im Alter von 13 Jahren vom TSV Marl-Hüls in die Knappenschmiede und schaffte später als vielseitiger Defensivspieler den Sprung in den Profibereich. Nach seiner aktiven Zeit auf Schalke spielte Tim Hoogland auch für den 1. FSV Mainz 05, den VfB Stuttgart, den FC Fulham, den VfL Bochum und Melbourne Victory in Australien. Im Jahr 2021 kehrte Tim Hoogland zunächst als Co-Trainer der U17 nach Schalke zurück. Ein Jahr später rückte er zur U19 auf und gehört seit Anfang November 2024 als Co-Trainer dem Trainerstab der Profimannschaft an, zunächst unter Kees van Wonderen und seit dieser Saison unter Miron Muslić. Tim Hoogland gilt als fleißig, detailorientiert und teamorientiert und wird intern als „Schalker DNA“ im Trainerteam wahrgenommen. Dass der Trainer des FC Schalke 04 seit Beginn dieser Saison Miron Muslić heißt, weiß inzwischen wohl jeder, der es mit den Königsblauen hält. Aber die Zeiten, in denen ein Trainer im Profifußball ein Alleinunterhalter war oder allenfalls einen einzigen Co-Trainer hatte, gehören längst der Vergangenheit an. Auch Miron Muslić hat einen Staff um sich. Insgesamt fünf Leute gehören zu seinem Trainerstab, zwei von ihnen sind schon lange im Verein und spielten einst sogar in der Knappenschmiede unter Kult-Trainer Norbert Elgert. Eddie Lattimore Der 33 Jahre alte Engländer hat einen ungewöhnlichen Weg ins Profigeschäft genommen: vom Sportwissenschaftler zum Co-Trainer. Eddie Lattimore war Sportwissenschaftler bei Tottenham Hotspur (von 2015 bis 2017), Fitnesstrainer bei Swansea City (von 2017 bis 2018), Head of Physical Performance beim FC Reading (von 2018 bis 2020), Head of Athletic Performance bei Cercle Brügge (von 2020 bis 2025) und Co-Trainer bei Plymouth Argyle (2025). Seit Ende Juni ist Eddie Lattimore als Co-Trainer für den FC Schalke 04 tätig. Eddie Lattimore gilt als moderner Athletik- und Performance-Spezialist und bringt starke Expertise in Athletik, Belastungssteuerung und Spielvorbereitung ein. Er unterstützt Miron Muslić bei Trainingssteuerung, Gegneranalyse und individueller Spielerentwicklung. Eddie Lattimore spricht Englisch, Spanisch und lernt aktuell Französisch. Sein langfristiges Ziel lautet, Cheftrainer im Profifußball zu werden. Adin Osmanbašić Der 31-Jährige, der die Staatsangehörigkeit der USA und von Bosnien-Herzegowina besitzt, ist seit dem 1. Juli 2025 als Co-Trainer des FC Schalke 04 im Einsatz und einer der engsten Vertrauten von Cheftrainer Miron Muslić. Er gilt als taktisch hochversiert, internaVolkan Ünlü Der 42-Jährige ist als Torwarttrainer im Staff von Cheftrainer Miron Muslić für den FC Schalke 04 tätig. Ebenso wie Tim Hoogland trägt Volkan Ünlü die königsblaue DNA in sich. Nach seiner Jugendzeit beim FC Gladbeck und beim SV Höntrop wechselte er in die Knappenschmiede. Der Torhüter gehörte dem Schalker Profikader in der frühen 2000er-Ära unter den Trainern Huub Stevens und Jupp Heynckes an. Volkan Ünlü absolvierte vier Bundesliga Spiele für Königsblau, bevor er hauptsächlich für türkische Vereine zwischen den Pfosten stand. Seine Stationen: Beşiktaş Istanbul, Çaykur Rizespor, Sivasspor, MVV Maastricht, Trabzonspor, 1461 Trabzon, SG Sonnenhof Großaspach und KFC Uerdingen 05. Alexander Storck Der 39-Jährige unterstützt Miron Muslić als Leiter Athletik. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Cercle Brügge. Alexander Storck ist eng eingebunden in Spielvorbereitung, Standards und Analyse und gilt als ruhig, analytisch und sehr strukturiert. Der gebürtige Bochumer hat reichlich internationale Erfahrung gesammelt. Als Athletiktrainer war Alexander Storck nicht nur in Brügge und im Nachwuchsleistungszentrum des VfL Bochum tätig, sondern auch für den ungarischen Fußballverband, für Royal Excel Mouscron (Belgien) und für DAC Dunajská Streda (Slowakei). RHR-FOTO

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2 Manchmal schreibt der Fußball recht kuriose Geschichten. Eine weitere Geschichte dieser Art könnte im Mai geschrieben werden, wenn am Ende dieser Saison der SV Werder Bremen den drittletzten Platz in der 1. Bundesliga und der FC Schalke 04 den dritten Platz in der 2. Bundesliga belegen sollten. Dann käme es in den Relegationsspielen zu zwei Duellen dieser beiden Traditionsklubs: am 21. Mai, einem Donnerstag, im Bremer Weserstadion und vier Tage später, am Pfingstmontag, in der Veltins Arena auf Schalke. Völlig auszuschließen ist dieses Szenario nach dem aktuellen Stand nicht. Sollte es tatsächlich so kommen, würde ein Mann in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rücken, der diese zwei Vereine so gut kennt wie kaum ein anderer: Frank Baumann. Der 50-Jährige ist seit Juni 2025 als Vorstand Sport für den FC Schalke 04 tätig. Zuvor war Frank Baumann von 1999 bis 2024, also ein Vierteljahrhundert lang, als Spieler und in mehreren Funktionärsrollen in Bremen im Einsatz. Auf ein Wiedersehen mit dem SV Werder Bremen hat Frank Baumann große Lust, aber nicht in den Relegationsspielen im Mai, sondern erst in der nächsten Bundesliga-Saison. Er wünscht seinem ehemaligen Arbeitgeber den direkten Klassenerhalt und seinem aktuellen Arbeitgeber natürlich den direkten Aufstieg. Obwohl Frank Baumann auf eine lange Bremer Historie zurückblicken kann und erst relativ kurz auf Schalke ist, begegnen ihn die königsblauen Fans bereits jetzt Frank Baumann Hoffnungsträger mit Bremer Historie Frank Baumann freut sich auf ein Wiedersehen mit Werder. Aber nicht in der Relegation absoluter Teamplayer, der stets loyal aufgetreten ist und alles dem Wohl des Vereins untergeordnet hat. Nach seiner erfolgreichen Spielerkarriere hat er praktisch alle Positionen im Sportmanagement bekleidet und weiß deshalb ganz genau, wie man eine erfolgsversprechende Struktur aufbaut.“ Frank Baumann kam am 29. Oktober 1975 in Würzburg zur Welt und begann mit dem Fußball als Fünfjähriger beim TSV Grombühl. Im Jahr 1991 wechselte er mit 15 Jahren zum großen 1. FC Nürnberg, bei dem er drei Jahre später seinen ersten Vertrag als Profi unterzeichnete. Nach dem BundesligaAbstieg des Clubs wechselte Frank Baumann 1999 an die Weser zum SV Werder Bremen. mit großer Wertschätzung und Anerkennung. Sie rechnen ihm hoch an, dass er nach drei enttäuschenden Spielzeiten wieder frischen Wind auf Schalke hineingebracht hat. Sein bislang größter Coup war die Verpflichtung von Trainer Miron Muslić vor dieser Saison. Kaum jemand kannte den gebürtigen Bosnier rund um den Schalker Markt, aber Frank Baumann hatte trotzdem den Mut, Miron Muslić nach Gelsenkirchen zu holen und sogar eine Ablösesumme an Plymouth Argyle zu zahlen. Mittlerweile weiß jeder: eine lohnenswerte Investition. Und auch mit den personellen Zugängen für den Profikader lag der neue Schalker Hoffnungsträger bisher selten daneben. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Profifußball, erst als Spieler, dann als Sportverantwortlicher, hat Frank Baumann vor fast einem Jahr das festgelegte Suchprofil des Schalker Aufsichtsrats vollumfänglich erfüllt. „Nachgewiesene sportliche Kompetenz, Klarheit und Konsequenz in Entscheidungen sowie die erfolgreiche Umsetzung von Konzepten, das alles trifft auf Frank Baumann zu“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Axel Hefer seinerzeit. „Ihm ist es gelungen, den SV Werder Bremen aus einer schwierigen Lage heraus zu neuer Stärke zu führen, und zwar nachhaltig. Dazu ist Frank Baumann ein Ein Wechsel, der sich für ihn lohnte. Im November 1999 absolvierte der Defensivakteur beim 1:0-Erfolg in Oslo gegen Norwegen sein erstes von 28 Spielen im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Frank Baumann nahm an der Weltmeisterschaft 2002 in Südostasien und an der Europameisterschaft 2004 in Portugal teil. Im Norden wurde Frank Baumann zu einer Ikone. Nach dem Ende seiner Laufbahn als aktiver Fußballer wechselte er ins Management und unterstützte zunächst den damaligen Geschäftsführungsvorsitzenden Klaus Allofs. Direktor Profifußball und Scouting, Sportchef, Geschäftsführer Sport und Geschäftsführer Fußball, so lauteten die späteren Bezeichnungen, unter denen Frank Baumann für den SV Werder Bremen tätig war. Im Dezember 2009 wurde er zudem zum Ehrenspielführer ernannt. Die Erfahrung, die der Vater von zwei Kindern in Bremen gesammelt hat, bringt er jetzt seit fast einem Jahr beim FC Schalke 04 ein. Er ist dort verantwortlich für das gesamte sportliche Ressort. Sein Ziel: den FC Schalke 04 sportlich zu stabilisieren und wieder konkurrenzfähig zu machen. Bei aller Sympathie, die Frank Baumann immer noch für seinen ehemaligen Klub, den SV Werder Bremen, hat: Auf das Szenario, sich in den Relegationsspielen wiederzusehen, kann er gut und gerne verzichten. Tim Rehbein/dpa

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26 Christina Rühl-Hamers CRH statt CR7 Ex-Bundesliga-Spielerin Christina Rühl-Hamers sorgt sich auf Schalke um die Finanzen Schalke „kaputtsparen“ würde. Sie konterte: „Mein Verständnis von Sparen ist eigentlich: Man hat Geld und entscheidet sich, dieses Geld nicht auszugeben, sondern zu sparen. Aber dafür müsste ich erstmal Geld haben, das ich dann sparen kann. Ich habe aber ja gar kein Geld, weil ich ja schon im Dispo bin bei der Bank.“ Christina Rühl-Hamers, die am 23. Juli 1976 in Haltern am See zur Welt kam, ist nicht nur eine Finanzexpertin, sondern kennt sich auch im Kerngeschäft des FC Schalke aus: im Fußball. Sie kickte früher selbst, war Junioren-Nationalspielerin und stieg mit der SG Hillen im Jahr 1995 in die FrauenBundesliga auf. Aufgrund einer Verletzung musste sie ihre Karriere vorzeitig beenden. Nach ihrer sportlichen Karriere begann die berufliche Laufbahn. Sie ist Diplom-Kauffrau, Steuerberaterin und ausgebildete Wirtschaftsprüferin. Im Jahr 2003 begann sie als Einsteigerin bei der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft RSM HemDer FC Schalke 04 hat keinen Cristiano Ronaldo, keinen CR7, aber er hat eine CRH: Christina Rühl-Hamers. Die heute 48-Jährige übernahm im Oktober 2020 einen Vorstandsposten bei den Königsblauen. Sie ist seitdem für die Ressorts Finanzen, Personal und Recht zuständig und gehört als dienstältestes Mitglied neben Frank Baumann und Matthias Tillmann dem dreiköpfigen Vorstand des Traditionsklubs an. Christina Rühl-Hamers ist somit die erste Frau, die im Vorstand eines deutschen Fußball-Erstligisten das Finanzressort verantwortete. In Diensten des FC Schalke ist sie schon länger. 2010 wurde sie Direktorin für Finanzen und Personal, damals noch unter Peter Peters. Als sie zehn Jahre später dessen Nachfolge im Vorstand antrat, übernahm sie einen Job, um den sie niemand beneidete. Der ruhmreiche Klub aus Gelsenkirchen befand sich auf dem absteigenden Ast. Nach Jahren der Misswirtschaft häuften sich die Verbindlichkeiten rund um das Berger Feld. Hinzu kamen die Unsicherheiten in der Anfangsphase der Corona-Pandemie und eine Mannschaft, die in der Bundesliga nicht mehr konkurrenzfähig war und am Ende der Saison ohne die lautstarke Unterstützung in den Heimspielen sang- und klanglos absteigen musste. In dieser Phase tiefgreifender wirtschaftlicher Turbulenzen übernahm Christina Rühl-Hamers die zentrale Rolle beim finanziellen Wiederaufbau des Klubs. Sie gilt, was die notwendige Konsolidierung betrifft, als zentrale Figur beim FC Schalke. Rühl-Hamers hat den Verein durch finanziell extrem schwierige Zeiten geführt, durch Zeiten, die geprägt waren von hohen Verbindlichkeiten von zeitweise rund 238 Millionen Euro. Sie gilt als „große Konstante“ im Vorstand und wurde vom Aufsichtsrat mehrmals in ihrem Amt bestätigt, womit zum Ausdruck gebracht wurde, dass man mit ihrer Arbeit zufrieden ist. Trotzdem sah sich Christina RühlHamers hin und wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, dass sie melrath und arbeitete insgesamt 13 Jahre in verschiedenen Führungspositionen für Mazars und Warth & Klein. Im Jahr 2010 folgte Christina Rühl-Hamers dem Ruf des FC Schalke 04. Ihre Fachlichkeit ist inzwischen auch auf höherer Ebene gefragt. Seit 2019 ist sie Mitglied in der Kommission Finanzen der Deutschen Fußball Liga (DFL), und seit 2022 gehört sie dem Lizenzierungsausschuss der DFL an. Ihr Wirken ist geprägt von strikter Konsolidierung, klarer Kommunikation und hoher fachlicher Präzision. Unter ihrer Verantwortung gelang es dem Verein, die teils existenzbedrohenden Verbindlichkeiten zu reduzieren und eine nachhaltigere Finanzstruktur aufzubauen. Innerhalb des Vorstands gilt sie als stabilisierende Kraft, die auch in sportlich schwierigen Zeiten Kontinuität gewährleistet. Den FC Schalke finanziell wieder auf Kurs zu bringen, liegt Christina Rühl-Hamers sehr am Herzen. Aber ihr ist natürlich auch der sportliche Erfolg wichtig. „Es geht nicht nur um die Rückkehr, sondern um die dauerhafte Etablierung in der Bundesliga“, betont sie. „Und da hat sich die Wettbewerbssituation sehr verändert. Es gibt nicht mehr ein oberes Drittel, ein Mittelfeld und ein unteres Drittel. Stattdessen spielt eine kleine Gruppe um das internationale Geschäft. Und dann folgt gefühlt der Rest. Die Budgets sind sehr unterschiedlich.“ Aber mit dieser Problematik in der deutschen Eliteliga braucht sich Schalke im Moment noch nicht konkret auseinanderzusetzen. Zunächst sind Trainer Miron Muslić und sein Team am Zuge. Sie sind gefordert, drei Jahre nach dem Abstieg die sportliche Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Ralf Rottmann/FFS Schalkes Finanzvorstand Christina Rühl-Hamers.

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