ADD-ON | Schalke 04

10 Das Restprogramm In Darmstadt gerieten die Schalker im DFB-Pokal unter die Räder. Das soll am 21. März vermieden werden. Noch sieben Heimspiele Schalke muss nur fünfmal reisen, aber dreimal zu Mitbewerbern um den Aufstieg Für die drei weiteren Heimspiele müssen die genauen Termine noch festgelegt werden. Am Osterwochenende hat Schalke am 3. oder 4. April den Karlsruher SC zu Gast. Zwei Wochen später steht am 17., 18. oder 19. April das Westfalenduell mit Preußen Münster an, und zu Beginn des folgenden Monats kommt es am 2. oder 3. Mai zum Duell der Altmeister mit Fortuna Düsseldorf. Die Schalker müssen in den letzten zwölf Wochen dieser Spielzeit zwar nur noch fünfmal reisen, doch es warten anspruchsvolle Aufgaben. Nach dem Gastspiel in Fürth bekommen sie es in der Fremde dreimal hintereinander mit Gegnern zu tun, die sich ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen dürfen. Am 21. März (Samstag) um 20.30 Uhr geht es ans Böllenfalltor zu Darmstadt 98, wo die Schalker Ende Oktober in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:4 eine kräftige Abreibung In der 2. Fußball-Bundesliga geht es jetzt in das letzte Drittel der Saison. Für den FC Schalke stehen noch zwölf Partien auf dem Programm: sieben davon zu Hause in der Veltins-Arena, nur noch fünf auswärts. An diesem Samstag haben die Königsblauen den 1. FC Magdeburg in ihrem Wohnzimmer zu Gast. Anstoß ist um 20.30 Uhr. Die Ausgangslage ähnelt der vor zwei Wochen vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden, das für Schalke mit einem enttäuschenden 2:2 endete. Ebenso wie der Aufsteiger aus Dresden sind auch die Magdeburger im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Punkt angewiesen. Unter Trainer Petrik Sander, der in der Hinrunde den glücklosen Markus Fiedler als Trainer abgelöst hat, konnte sich das Team aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt vor allem auswärts stabilisieren. Die Magdeburger haben ihre letzten vier Begegnungen in der Fremde ausnahmslos gewonnen: 2:0 bei Hertha BSC, 3:2 beim 1. FC Kaiserslautern, 3:0 bei Eintracht Braunschweig und, unvergessen, 5:4 bei Greuther Fürth. Der FC Schalke sollte also gewarnt sein, zumal er das letzte Gastspiel der Magdeburger sicherlich nicht in guter Erinnerung behalten haben wird: Am 1. Februar des vergangenen Jahres kamen die Schalker auf eigenem Platz unter die Räder und verloren mit 2:5. Überragender Mann: Martijn Kaars, der viermal für die Gäste traf. Nur gut für die Knappen, dass der Niederländer inzwischen nicht mehr für den FCM, sondern für den FC St. Pauli spielt. Im Hinspiel dieser Saison machten es die Schalker besser: Sie gewannen in der Magdeburger Avnet-Arena nach zwei Toren von Kenan Karaman mit 2:0. Drei der sechs weiteren Schalker Heimspiele sind bereits zeitgenau terminiert. Nach dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth am 28. Februar (Samstag) um 20.30 Uhr darf das Team von Trainer Miron Muslić zweimal hintereinander in der heimischen Veltins-Arena ran: am 6. März (Freitag) um 18.30 Uhr gegen Arminia Bielefeld und am 15. März (Sonntag) um 13.30 Uhr gegen Hannover 96, gegen einen Mitbewerber um den Aufstieg, den man in der Hinrunde nach einer starken ersten Halbzeit überraschend deutlich mit 3:0 bezwingen konnte. Auch der Termin für das letzte Heimspiel dieser Saison steht bereits fest. Am 17. Mai (Sonntag) um 15.30 Uhr stellt sich Eintracht Braunschweig in Gelsenkirchen vor. In den Reihen der Niedersachsen stehen mehrere ehemalige Schalker, unter anderem Mehmet Can Aydin und Sidi Sané, die im Hinspiel die siegbringenden Treffer für die Eintracht erzielten. erhielten. Am 10., 11. oder 12. April wartet Elversberg, und am 24., 25. oder 26. April muss Schalke in Paderborn antreten. Die letzte Reise, vielleicht die letzte vor der Rückkehr in die Bundesliga, führt die Königsblauen am 8., 9. oder 10. Mai zum 1. FC Nürnberg. In der Hinrunde haben die Schalker gegen zehn der zwölf Gegner, die sie jetzt noch vor der Brust haben, gewonnen und gingen nur in Karlsruhe und in Braunschweig (jeweils mit 1:2 verloren) leer aus. Sollten sie es schaffen, diese Bilanz auch nur annähernd zu wiederholen, dürfte dem Aufstieg in die Bundesliga nichts im Wege stehen. Eine Schlüsselrolle nehmen die vier Duelle mit den unmittelbaren Konkurrenten um die vorderen Plätze ein: gegen Hannover, in Darmstadt, in Elversberg und in Paderborn. Um ihr großes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, wären die Schalker gut beraten, mindestens zwei dieser Partien zu gewinnen. Christian Kaspar-Bartke/Getty

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