Führte ein Leben mit Tieren und anderen Herausforderungen: Hardy Krüger, hier 1961 im Film „Hatari!“. Foto: Sat. 1 der eigenen Haustür oder auf Bären im Garten. Sie haben kürzlich verlauten lassen, es gebe wieder ein Drehbuch, das Sie interessiert. Das ist nicht ganz richtig. Es gibt eine Idee für einen Film, der mir sehr zusagt. Aber erst wenn ich das Drehbuch in den Händen halte, kann ich sagen, ob ich den Film auch tatsächlich mache. Filme, Lesungen, Reisen – strengt Sie das heute mehr an als in jungen Jahren? Nein, es hält mich frisch. Es gibt Menschen in meinem Alter, die starren auf der Parkbank Löcher in die Luft. Diese Leute bewegen sich geistig nicht mehr. Wer aber Herausforderungen annimmt, sich immer wieder Aufgaben stellt und seine Neugier nicht verliert, so wie ich es versuche, bleibt länger jung. Was bedeutet Heimat für Sie? Obwohl meine Frau und ich überwiegend in Kalifornien leben und nach wie vor viel reisen, habe ich nur eine Heimat – und das ist Deutschland. Erschienen im Hamburger Abendblatt am 7. November 2003 65
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