11 Solarthermie nachrüsten Ob auf dem Dach, über dem Carport oder im Garten – Solarstrom boomt. Inzwischen zählen Statistiken über fünf Millionen Solaranlangen. 38 Prozent davon befinden sich an Privathäusern – und liefern Strom auch in die öffentlichen Stromnetze. Mit dem Solarspitzengesetz wird die Einspeisung nun begrenzt, um Netzüberlastungen zu vermeiden. Photovoltaik bleibt dennoch eine sinnvolle Möglichkeit, mit der sich Privathaushalte mit nachhaltiger Energie versorgen können. Die sinnvolle Nutzung von Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage beginnt bereits bei der Planung. Verhindern bauliche Gegebenheiten oder rechtliche Regelungen wie Denkmalschutzauflagen eine Solaranlage auf dem Dach, können Eigentümer und Eigentümerinnen ihre Anlage womöglich zu ebener Erde auf ihrem Grundstück betreiben. Zu den Voraussetzungen gehören zum Beispiel, dass die Leistung 20 Kilowatt nicht überschreitet und die Grundfläche der PV-Anlage nicht größer als die Grundfläche des Gebäudes ist. Auch wer über ausreichend Platz verfügt, muss nicht zwingend die gesamte Dach- oder Grundstückfläche mit Solarmodulen belegen, um damit möglichst viel Strom zu produzieren. Denn: Das Solarspitzengesetz streicht die Vergütung von privat erzeugtem Strom ins öffentliche Netz, wenn zu viel Strom eingespeist wird. Basis sollte daher eine gute Planung sein, die eigene PV-Anlage so zu dimensionieren, dass sie vor allem den eigenen Stromverbrauch zuverlässig abdeckt. Fachleute beraten bei der Frage, welche Leistung die eigene Solaranlage im besten Falle erbringen sollte. str/txn Foto: txn/AdobeStock_Halfpoint Leonhard-Frank-Str. 16 ● 07806 Neustadt/ Orla Tel.: 036481 – 2 38 14 ● Mobil: 0170 – 860 89 66 www.dees-elektrotechnik.de ➪Neuinstallation ➪Altbausanierung ➪Solaranlagen ➪Wartung und Reparatur ➪Modernisierung
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