Baden in Düsseldorf. Der Ton ist erst leise und zart, wird dann lauter und dröhnender. Vibrierend verteilt er sich im ganzen Raum, im eigenen Körper... Plötzlich erklingt ein einzelner Gong! Und was ist das? Ein Glockenspiel? Doch es ist keine Melodie oder Rhythmus erkennbar. Stattdessen kommt der nächste Klang, der sich in seiner Intensität immer weiter steigert. Und spätestens jetzt schweifen die Gedanken ab, versinken in den Geräuschen... Petra Bonrath zeigt, wie es sich bei Klangmassagen und Soundbathing entspannen lässt Bis zur Stille, die einen in die Gegenwart holt, zurück auf die Matte am Boden. Petra Bonrath lächelt. „Normalerweise würde das jetzt noch viel länger gehen“, sagt sie. „Um die 60 Minuten.“ Aber für einen kleinen Eindruck von einem entspannten Soundbath sollte es erstmal reichen. Denn das war noch längst nicht alles! Klänge können auch noch auf andere Weise zur inneren Ruhe verhelfen, wie sie gleich noch zeigen wird. VON SARA SCHURMANN Typisch Niederrhein Bei Petra Bonrath selbst begann alles mit einem Gong. Genauer gesagt, mit einem Gongbad. „Das waren wirklich Riesendinger“, erzählt sie und lacht. „Der Klang hat mich total begeistert.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ihren Job in der Modebranche aufgegeben und eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht. Die Gongausbildung, „ja, das gibt‘s wirklich“, sagt sie, hing sie danach noch dran, ebenso wie mehrere Klangmassagepraktika. Klängen Petra Bonrath hat sich aufs Soundhealing spezialisiert.
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