Impuls FOTOS Thomas Ernsting/DLR, Christian Kreutzmann, Bernward Comes/FMN 15 STANDORT38 August 2025 4 liefert. Auch hier gilt: Je größer die Datenmenge, desto leistungsfähiger der Bot. LenqTec stellte das dazugehörige Ökosystem „k.Match“, zu dem der Chatbot gehört, auf der diesjährigen Hannover Messe vor. 3 EQUAL CARE INNOVATIONS Geschlechterspezifische Diagnostik und Therapie Die Probleme einer nicht-geschlechtsspezifischen Medizin rücken zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die Symptome eines Herzinfarktes etwa sind bei Frauen andere als bei Männern. Dementsprechend leiden auch Diagnose und Therapie. Equal Care Innovations arbeitet daran, dass diese Versorgungslücke geschlossen wird. Dafür entwickelt das jüngst aus der Schweiz nach Braunschweig übersiedelte Start-up mit medENLIGHT eine digitale Plattform, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz geschlechtsspezifische Unterschiede in Diagnostik und Therapie berücksichtigt. Ärzt:innen erhalten dadurch individualisierte Empfehlungen auf Basis aktueller medizinischer Evidenz. 4 DER SCHMIDT KI-gestützte Reiseberatung „Die Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen“, sagt Managing Director Philipp Cantauw. Aber dennoch: Das Reisebüro erprobt derzeit die Unterstützung von Reiseberater: innen in der Kundenkommunikation durch Künstliche Intelligenz, etwa bei der Beantwortung von Kundenfragen während der Aufzeichnung eines Gespräches. Der entscheidende Faktor sei die Datenmenge: Ist sie groß genug, könne man mit bestimmten Stellschrauben das Urlaubserlebnis für Kunden und Kundinnen noch individueller gestalten. Der Druck, Lösungen auf KI-Basis zu nutzen, sei hoch: „Wir haben einen Mangel an Nachwuchs-Fachkräften seit den CoronaJahren“, sagt Cantauw. 2 LENQTEC Chatbot für technische Problemlösungen Eine Menge Frust ersparen könne das Chatbot-System „k.content“, wenn es um den Zugang zu technischen Informationen in einer Firma geht, sagt LenQTec-Gründer Detlev Kutscher, und ergänzt: „Zeit und Geld ebenso.“ Die KI-Lösung ermögliche eine effiziente Aufbereitung dieses Wissens, indem sie sämtliche hinterlegte Daten zu Produktionsprozessen durchforstet und Fragen zu Problemlösungen und Fehlern – etwa bei der Bedienung von Maschinen – ▶ Das Simulatorzentrum des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik in Braunschweig besteht aus zwei hochwertigen Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern sowie einer Passagierkabine mit virtueller Außensicht.
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