5 bis zur Decke mit einem Stammbaum der Familie des Grafen Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt gestaltet. Auf der Empore im westlichen Teil der Stadtkirche befindet sich die „Königin der Instrumente“ – die berühmte Ladegastorgel. Sie wurde 1882 von Friedrich Ladegast in das historische Gehäuse der Orgel aus dem Jahr 1636 eingebaut. Nach mehreren Umbauten und Anpassungen wurde das Instrument von 2003 bis 2005 nach modernen denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Dabei konnte auch die originale Disposition des Instruments wiederhergestellt werden. Am 11. September 2005 wurde die Orgel durch KMD Frank Bettenhausen im Rahmen eines Festgottesdienstes wieder eingeweiht. Heute erklingt die „Königin“ nicht nur während der Gottesdienste. Auch bei den Rudolstädter Orgeltagen, Konzerten und Orgeleinspielungen für Musikproduktionen kann man ihrem besonderen Klang lauschen. Zahlreiche international renommierte Organisten kommen nach Rudolstadt, um einmal auf diesem außergewöhnlichen Instrument zu spielen. Zum Abschluss lohnt sich ein Blick nach oben in das spätgotische Kreuzrippengewölbe. Von den Schlusssteinen scheinen Engel herabzuschweben. Im Gewölbe des Mittelschiffs sind sie mit Musikinstrumenten ausgestattet, im Chorraum mit den Leidenswerkzeugen Christi und in den Seitenschiffen mit Palmzweigen. So verbindet sich auch im Gewölbe die kunstvolle Gestaltung mit der religiösen und musikalischen Bedeutung der Stadtkirche. Andreas Abendroth Foto: Rira Erlebnishäuser
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