Osterzauber

Ostern ist nach Weihnachten der größte feiertagsbezogene Konsum-Anlass. 78 Prozent der Verbraucher:innen wollen laut einer Umfrage des Handelsverband Deutschland (HDE) Lebensmittel verschenken. Ob Ostereier, Schoko-Osterhasen in allen Größen und Formen oder Pralinen – jedes Jahr landen die süßen Versuchungen in einem Osternest. Der Griff ins Osterregal fühlt sich in diesem Jahr wie auch schon im vergangenen Jahr ein bisschen schwerer an – zumindest fürs Portemonnaie. Kosten im Fokus Wie viele andere Unternehmen haben auch die Schokoladenhersteller seit einigen Jahren mit hohen Energie- und Personalkosten zu kämpfen. Hinzu kommen Währungsschwankungen und geopolitische Entwicklungen. Der größte Preistreiber der letzten zwei Jahre war jedoch der für Schokolade wichtigste Rohstoff: Kakao. Die Kakaopreise sind durch Klimawandel und Spekulationen auf Achterbahnfahrt. Wie stark sind die Preise gestiegen? Bis Anfang 2023 kostete ein Kilogramm Rohkakao auf dem Weltmarkt maximal 2,50 Euro. Etwa eineinhalb Jahre später waren es über zehn Euro pro Kilogramm. Mittlerweile ist der Preis zwar wieder gesunken und schwankt zwischen fünf und sechs Euro pro Kilogramm. An den Preisschildern im Supermarkt merken Verbraucherinnen und Verbraucher das allerdings nicht. Das liegt daran, dass die Hersteller ihre gestiegenen Kosten nicht unmittelbar weitergeben konnten. Zudem legt der Einzelhandel die finalen Verkaufspreise fest. Deutlich günstiger ist es, die Osterschokolade in Tafel- statt in Hasenform zu kaufen. Auf 100 Gramm gerechnet sind die Hasen in der Regel doppelt so teuer wie Tafeln. Aber auch hier lohnt sich ein genauer Blick. Manche Schokoladen-Tafeln wiegen nur noch 90 oder 80 statt 100 Gramm, kosten aber trotzdem mehr. Warum ist Kakao so teuer geworden? Ein großer Teil des Kakaos stammt aus Ländern in Westafrika, die stark unter dem Klimawandel leiden. Extremwetterereignisse wie heftige Regenfälle haben in den vergangenen Jahren zu mehreren aufeinanderfolgenden Missernten geführt. Kakaobäume wurden anfälliger, zum Beispiel für Pilzkrankheiten. Dadurch landete viel weniger Kakao auf dem Weltmarkt, der Rohstoff wurde knapp und die Preise explodierten. Experten gehen davon aus, dass die Plantagen immer häufiger extremem Wetter ausgesetzt sein werden. P. Alansi/djd 15 WILLKOMMEN IN UNSEREM BIERGARTEN REGIONAL. FRISCH. ENTSPANNT. Ab April öffnet der Biergarten auf der Hohen Sonne seine Tore. Neben kühlem Bier und herzhaften Gerichten gibt es mittags auch Kaffee und Kuchen. Der herrliche Blick auf die Wartburg sowie die zahlreichen Wanderwege am Rennsteig laden zum Verweilen, Genießen und zu einer kleinen Auszeit in der Natur ein – perfekt für Wanderer und Genießer. HUNGRIG VOM WANDERN? JETZT TISCH RESERVIEREN +49 (0) 3691 24 83 20 ANKOMMEN. DURCHATMEN. WOHLFÜHLEN. BIERGARTEN AB APRIL GEÖFFNET

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