Bunte Eier gehören zum Osterfest einfach dazu – doch wie steht es um ihren Cholesteringehalt? Ein erhöhter Cholesterinspiegel zählt zu den bedeutendsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu viel Cholesterin kann zu Ablagerungen an den Gefäßwänden führen, was die Entstehung von Arteriosklerose begünstigt – einer der Hauptauslöser für Herzinfakt und Schlaganfall. Rund zwei Drittel des Cholesterins produziert der Körper selbst, vor allem in der Leber. Das restliche Drittel nehmen wir über die Nahrung auf – insbesondere über tierische Produkte wie Fleisch, Milchprodukte und Eier. Herzgesund ernähren und bewegen Für die meisten Menschen sei der moderate Verzehr von Eiern daher unbedenklich, so Herzspezialist Dr. Stefan Waller. „Ein bis zwei Eier zum Osterfest sind also für die meisten von uns völlig unproblematisch – insbesondere, wenn man sich ansonsten herzgesund ernährt und sich jeden Tag bewegt. Entscheidend ist wie so oft im Leben: Die Dosis macht das Gift. Oder, etwas versöhnlicher gesagt – ein liebevoll gefärbtes Osterei hat noch niemandem das Herz gebrochen“. Eigelb entfernen Der Herzspezialist hat auch einen ganz praktischen Ratschlag für alle, die den Cholesteringehalt beim Kochen bewusst reduzieren möchten: „Ich empfehle sogenannte ‚kastrierte Eier‘. Man nehme für ein schönes Omelette vier Eier aus Freilandhaltung von Bio-Hühnern aus artgerechter Haltung und entferne bei dreien davon das Eigelb, denn dort befindet sich das meiste Cholesterin. So hat man ein proteinreiches Omelette, das aber nur ein Viertel der Cholesterinbelastung mit sich bringt – ideal nicht nur zu Ostern“. pa/ots Foto:AdobeStock 17
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