RevierSport | Sonderausgabe Aufstieg FC Schalke 04

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Der FC Schalke ist wieder da! Und das ist gut so. Denn dieser große Klub aus dem Ruhrgebiet mit all seinen Emotionen, seinen Geschichten und seinen leidensfähigen Fans gehört einfach in die Bundesliga. Wenn Schalke fehlt, fehlt der Liga etwas. Das müssen selbst die größten Rivalen anerkennen. Jetzt gibt es sie wieder: die Derbys gegen Dortmund, Spiele, die nicht nur Stadien, sondern ganze Städte elektrisieren. Dabei war der Aufstieg alles andere als selbstverständlich. Vor der Saison sprachen nur wenige über den Aufstiegskandidaten Schalke. Umso bemerkenswerter ist, was Trainer Miron Muslic in wenigen Monaten geschaffen hat. Seine Mannschaft spielte nicht immer spektakulär, sie zauberte selten Sterne vom Himmel. Aber er entwickelte etwas, das auf Schalke vielleicht wichtiger ist als alles andere: Zusammenhalt. Diese Mannschaft war eine echte Einheit. Sie kämpfte füreinander, sie litt miteinander, sie glaubte an sich. Genau das hat die Fans berührt. DIESER KLUB GEHÖRT IN DIE BUNDESLIGA FOTO: LARS HEIDRICH/FUNKE FOTO SERVICES FOTO: FIRO FOTO: TIM REHBEIN / DPA FOTO: ANKE WAELISCHMILLER / DPA FOTO: CHRISTOF KOEPSEL / GETTY MIT EINEM HERZLICHEN GLÜCK AUF GRÜSST IHR CHRISTIAN BRAUSCH IMPRESSUM VERLAG: FUNKE MEDIEN NRW GMBH, JAKOB-FUNKE-PLATZ 1, 45127 ESSEN, SITZ ESSEN (AB ESSEN, HRB 26063), ABO UND VERWALTUNG: 0201 804 6203, TELEFAX: 0201 804 6810, E-MAIL: LESERSERVICE@FUNKEMEDIEN.DE • GESCHÄFTSFÜHRUNG: SIMONE KASIK, THOMAS KLOSS, CHRISTOPH RÜTH • VERANTWORTLICHER REDAKTEUR: CHRISTIAN BRAUSCH (V.I.S.D.P.) • REDAKTIONSANSCHRIFT: FUNKE MEDIEN NRW GMBH, JAKOB-FUNKE-PLATZ 1, 45217 ESSEN, REDAKTIONSSEKRETERIAT: 0201 804 6551 • VERANTWORTLICH FÜR ANZEIGEN: DENNIS PRIEN (V.I.S.D.P.), ES GILT DIE ANZEIGENPREISLISTE VOM 01.01.2026. ANSCHRIFTEN FÜR ALLE MITARBEITER ÜBER DEN VERLAG • PROJEKTLEITUNG: ANDREAS SEIFARTH • REDAKTION: CHRISTIAN BRAUSCH, STEFAN STOBBE, ROBIN HAACK, ANDREAS ERNST, KRYSTIAN WOZNIAK • REALISATION & GESTALTUNG: LENA LENGNER, LISA DIESSNER, LISA ZDIEBLO, ANTONIA KESSLER • DRUCK: FUNKE NRW DRUCKZENTRUM GMBH, HOHENSYBURGSTRASSE 67, 58099 HAGEN • DATUM: 19.05.2026 • TITELBILD: BERND THISSEN / DPA Im Winter folgte dann der Transfer, den viele kaum für möglich gehalten hätten: Edin Džeko kam nach Gelsenkirchen. Ein Weltstar in Königsblau – und trotzdem einer ohne Star-Allüren. Selbst mit 39 Jahren machte er den Unterschied, auf dem Platz und in der Kabine. Doch entscheidend war: Schalke verlor trotz prominenter Verstärkungen nie seine Identität. Auch Rückschläge warfen diese Mannschaft nicht aus der Bahn. Verletzungen wichtiger Spieler wurden gemeinsam aufgefangen. Mit jeder Woche wuchs der Glaube: Dieses Schalke schafft es wirklich. Nun beginnt das nächste Kapitel. Die Bundesliga verlangt Qualität, Mut und kluge Entscheidungen. Verstärkungen werden nötig sein. Doch eines darf niemals verloren gehen: das Gefühl, das diesen Aufstieg möglich gemacht hat. Denn wenn Schalke seine Identität bewahrt, dann kann dieser Klub dauerhaft dorthin zurückkehren, wo er hingehört – ins Konzert der Großen. Interview: Hajto über den Aufstieg Seite 08 Der stille Architekt des Erfolgs Seite 52 Alle 34 Spieltage in der Übersicht ab Seite 10 Dzeko - ein Weltstar für den Aufstieg Seite 54 AUS DEM INHALT: Zuhause… …in der ersten Liga. Die ggw gratuliert dem FC Schalke 04 zum Aufstieg. www.zuhause-in-gelsenkirchen.de

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OH, WIE SCHÖN IST BUNDESLIGA Beim FC Schalke 04 ist die Euphorie nach dem Aufstieg in die Bundesliga riesengroß. Das drückt sich auch in den Mitgliederzahlen aus. Mehr als 1000 S04-Fans sind seit der Rückkehr in die Bundesliga nach dem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf in den Verein eingetreten. Das teilte der Klub seinen Mitgliedern in einem Mitgliederbrief zum Aufstieg mit. „Allein seit dem Aufstieg am Samstag sind über 1000 weitere Anträge bei uns angekommen – wir nähern uns in großen Schritten der Marke von unglaublichen 220.000 Mitgliedern. Wahnsinn!“, schrieb der Verein in dem vom gesamten Vorstand unterschriebenen Brief. Die schnelle Brille schützt Schalke-Trainer Miron Muslic nicht vor einer Bierdusche bei der Pressekonferenz. FOTO: FIRO Man habe die Rückkehr, die man vor der Saison so nicht erwartet hatte, gemeinsam geschafft. „Zwischen unserem bislang letzten Bundesliga-Spiel und dem ersten der neuen Saison werden über drei Jahre liegen“, erklärte der Klub. „Drei lange Jahre, geprägt von zwei Krisen-Saisons und nun überstrahlt von einer grandiosen Spielzeit, gekrönt mit der umjubelten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Ziel, daraus machen wir keinen Hehl, war der Aufstieg vor Beginn der Saison nicht.“ Nach diesem Erfolg gehe es nun darum, den Verein wieder in der Bundesliga zu etablieren. Auch das werde man nur gemeinsam erreichen können. Der Sprint tut gar nicht mehr weh: Die Schalker Spieler zeigen stolz ihre Aufstiegs-Shirts. FOTO: FIRO Als Aufsteiger und Meister schmeckt das Bier gleich noch mal besser. Das zeigt auch Youri Mulder. FOTO: FIRO Manche Erinnerungen bleiben ein Leben lang: Für diesen jungen Schalke-Fan dürfte das auch gelten. FOTO: SOCRATES TASSOS/FFS Da ist das Ding: Kenan Karaman bekam nach dem 1:0 gegen Braunschweig die Meisterschale überreicht. FOTO: BERND THISSEN/DPA

Glückseligkeit in Königsblau: Die Schalker Fans feiern die Rückkehr in die Bundesliga. Zu Tausenden strömten die Schalker vor dem Spiel bei einem Fanmarsch in Richtung Stadion. FOTO: SOCRATES TASSOS/FFS Schalke brennt auf die Saison in der Bundesliga. FOTO: FIRO FOTO: FIRO Glück AufSTIEG!

GEfightet. jubelt. schafft. Wir gratulieren dem FC Schalke 04 zum Wiederaufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. GEmeinsam für Gelsenkirchen. Foto: FC Schalke 04

SCHON DER START MACHT LUST AUF MEHR Nikola Katic sprintete los, der Innenverteidiger des FC Schalke war gar nicht zu bremsen, bis vor ihm die Werbebande auftauchte und hinter ihm viele Mitspieler in Königsblau, die den gleichen Impuls hatten: Das Tor zum 2:0 gegen Hertha BSC zu feiern, dass der neue Mann soeben erzielt hatte und das der entscheidende Schritt war zum verdienten 2:1 (2:0)-Auftaktsieg gegen Hertha BSC, dass den Königsblauen zum Start der Zweitliga-Saison eine Menge guter Laune beschert. Schon vor Anpfiff war einiges getan für gute Laune in der Arena: Die Ultras präsentierten eine gewaltige Choreo – und auch die vielen Neuen auf dem Spielberichtsbogen sollten zur Aufbruchstimmung beitragen: Katic (28), Mittelfeldrenner Soufiane El-Faouzi (23) und Eigengewächs Vitalie Becker (20) sowie ziemlich überraschend auch Peter Remmert (20), 1,93 Meter großer und dafür recht schneller Stürmer, der sich mit Wonne in jeden Zweikampf warf. Überhaupt traten die Schalker genauso bissig, genauso aggressiv auf, wie es Trainer Miron Muslic immer wieder angekündigt hatte. Die Hertha-Profis wussten gar nicht, wie ihnen in der Anfangsphase geschah. Sie spielten, als hätten sie kein einziges Vorbereitungsspiel der Königsblauen gesehen, als seien sie überrascht vom intensiven Pressing, dem schnellen Umschalten. Schnell hatte Schalke ein Chancenplus und bald entwuchs daraus auch die Führung: Remmert ging einem eigentlich zu langen Ball von Adrian Gantenbein entschlossen hinterher, im Duell mit Marton Dardai kamen beide zu Fall. Doch nur der Schalker blieb im Spiel, schob den Ball im Liegen zu Moussa Sylla und der machte, was Moussa Sylla eben macht, wenn er im Strafraum an den Ball kommt: Er schob eiskalt ein (16.). Und es dauerte gar nicht lang, da schlug der auffällige Christopher Antwi-Adjei eine Ecke, Katic rauschte heran und köpfte ein (23.). Spätestens da kochte die Arena, die Fans sangen, die Spieler jubelten ausgelassen und HerthaTrainer Stefan Leitl beorderte alle zehn Berliner Feldspieler zur kurzen Krisensitzung an den Spielfeldrand. Das fruchtete so halbwegs, die Gäste bekamen einen Fuß in die Tür, kombinierten sich bisweilen in Schalkes Hälfte, ohne aber richtig gefährlich zu werden – während auf der anderen Seite Remmert die ganz große Chance aufs 3:0 vergab, als Hertha-Torhüter Tjark Ernst Gantenbeins Hereingabe nach vorne klatschen ließ, Remmert seinen Nachschuss aber zu hoch ansetzte (40.). Mit Jubel wurden die Schalker Spieler in die Halbzeitpause verabschiedet und ähnlich laut wurde FOTO: FIRO es, als der ausgepumpte Remmert nach 60 Minuten ausgewechselt wurde und Max Grüger kam. Ansonsten geschah lange nichts mehr, was die Schalker Stimmung grundlegend gefährden konnte. Gegen den Ball arbeiteten sie weiter konzentriert und mit ganz viel Herz, bekamen immer noch ein Bein oder ein anderes Körperteil in den Schuss. Bis zur 89. Minute, in der die Herthaner einmal durchbrachen und der eingewechselte Sebastian Grönning die Hereingabe mit der Hacke ins Tor streichelte. Es musste noch einmal gezittert werden auf S04-Seite, auch weil Katic in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot sah, weil zudem mit Ball längst nicht alles besser als in der enttäuschenden Vorsaison. Das allerdings konnte an diesem Abend allen Schalkern letztlich ziemlich egal sein. Die zarte Hoffnung, dass es in dieser Spielzeit endlich mal wieder nach oben gehen könnte, hat neue Nahrung erhalten. 1. SPIELTAG: S04 - HERTHA BSC 2:1 FC SCHALKE 04: Karius - Sanchez (88. Ayhan), Katic, T. Becker - V. Becker, El-Faouzi, Schallenberg, Gantenbein (88. Bulut), Remmert (61. Grüger), Antwi-Adjei (77. Lasme) - Sylla (77. E. Höjlund) HERTHA BSC: Ernst - Dardai (46. Kolbe), Leistner, Zeefuik - Karbownik (69. Winkler), Demme, Eitschberger, Cuisance (80. Jensen), Krattenmacher (69. Thorsteinsson) - Reese, Kownacki (80. Grönning) TORE: 1:0 Sylla (16.), 2:0 Katic (23.), 2:1 Grönning (89.) GELB-ROT: Katic (98.) ZUSCHAUER: 62.083 SCHIEDSRICHTER: Richard Hempel AUFSTELLUNG Spieler und Schalke-Maskottchen begraben Nikola Katic beim Jubel förmlich. TABELLE – 1. SPIELTAG 1. Arminia Bielefeld 3 5-1 2. SV Darmstadt 98 3 4-1 3. SpVgg Greuther Fürth 3 3-2 4. Karlsruher SC 3 3-2 5. SC Paderborn 07 3 2-1 6. FC Schalke 04 3 2-1 7. Eintracht Braunschweig 3 1-0 8. SV 07 Elversberg 3 1-0 9. Hannover 96 3 1-0 10. Dynamo Dresden 0 2-3 11. Preußen Münster 0 2-3 12. Hertha BSC Berlin 0 1-2 13. Holstein Kiel 0 1-2 14. 1. FC Kaiserslautern 0 0-1 15. 1. FC Magdeburg 0 0-1 16. 1. FC Nürnberg 0 0-1 17. VfL Bochum 0 1-4 18. Fortuna Düsseldorf 0 1-5

T: 0209 - 31 88 000 MVZ LD1 GmbH zahnarzt-keller.de Dr. Torsten Keller Florian Schneider Dr. Henning Balster Master Of Science In Implantology Master Of Oral Medicine In Implantology Master Of Science In Periodontology Spezialist der Endodontie Zahnarzt & Zahntechniker Kinder- & Jugendzahnheilkunde Kiefergelenkserkrankungen Alterszahnheilkunde Zahnarzt Implantologie Damian Kobus Carolin Sachs Zahnärztin Aligner (Kieferorthopädie) Ästhetische Zahnmedizin Zahnarzt Kinder- & Jugendzahnheilkunde Alterszahnheilkunde WIR MACHEN HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM AUFSTIEG! FREUDENSPRÜNGE SCHALKE

TABELLE – 2. SPIELTAG 1. Arminia Bielefeld 6 7-1 2. SV Darmstadt 98 6 5-1 3. Hannover 96 6 3-0 4. Eintracht Braunschweig 6 4-2 5. Karlsruher SC 4 3-2 6. SC Paderborn 07 4 3-2 7. SpVgg Greuther Fürth 3 5-5 8. 1. FC Magdeburg 3 2-2 9. FC Schalke 04 3 2-2 10. 1. FC Kaiserslautern 3 1-1 11. VfL Bochum 3 3-4 12. SV 07 Elversberg 3 1-2 13. Preußen Münster 1 3-4 14. Hertha BSC Berlin 1 1-2 15. Dynamo Dresden 0 3-5 16. 1. FC Nürnberg 0 0-2 17. Holstein Kiel 0 1-4 18. Fortuna Düsseldorf 0 1-7

FC KAISERSLAUTERN: Krahl - Kim, Gyamfi, Sirch - Haas, Sahin (88. Kleinhansl), Kunze, Asta (88. Elvedi), Emreli (72. Skyttä), Ritter (81. Robinson) - Hanslik (72. Alidou) FC SCHALKE 04: Karius - Sanchez (86. Lasme), Kurucay (70. Bulut), T. Becker - V. Becker, El-Faouzi, Schallenberg, Gantenbein (63. Karaman), Antwi-Adjei (70. Bachmann), Remmert (46. E. Höjlund) - Sylla TORE: 1:0 Ritter (55.) ZUSCHAUER: 49.327 SCHIEDSRICHTER: Martin Petersen Buchen Sie jetzt flexible Lagerlösungen und sichern Sie sich bis zum 31.07.2026 bis zu 35 % Rabatt.* Direkt hier im Bauknecht Quartier. www.cowo-now.de * Gültig für die ersten 6 Monate bei Abschluss eines Neuvertrags innerhalb des Aktionszeitraums vom 01.05.2026 bis 31.07.2026.

BUNDESLIGA-FLAIR IM ZWEITLIGA-DERBY 65 Minuten lang passierte wenig bis nichts im Nachbarschaftsduell zwischen Schalke 04 und dem VfL Bochum, das mit Spannung erwartete, aber weitgehend langweilige Zweitliga-Topspiel schien auf ein trostloses 0:0 hinauszulaufen, und jeder hätte damit leben können. Dass sich eine turbulente, sogar spektakuläre Schlussphase entwickeln würde, hätte wohl keiner der 62.072 Zuschauer zu diesem Zeitpunkt für möglich gehalten. Das glücklichere Ende hatten dann die Königsblauen, die einen 0:1-Rückstand drehten und noch mit 2:1 (0:0) gewannen. Zum 64. Mal trafen die Klubs in einem Pflichtspiel seit 1963 aufeinander, aber zum ersten Mal in der 2. Bundesliga. Beide Teams waren identisch gestartet: ein Sieg, eine Niederlage, ein Rumpel-Sieg nach Verlängerung im DFB-Pokal. Dennoch war die Laune höchst unterschiedlich: Schalke ging in Bestbesetzung mit Rückenwind ins Spiel, die ersatzgeschwächten Bochumer mit dem Grummeln eines drohenden Fehlstarts. Die Stimmung beim Einlaufen war eines Bundesliga-Topspiels würdig. Die Nordkurve präsentierte sich in Blau und Weiß mit großem Wappen und der Aufschrift „Ruhrpott“. Die Bochumer Anhänger zündeten etliche Pyrofackeln und hüllten die Arena für ein paar Minuten in Nebel. Doch so leidenschaftlich sich die Fankurven vor dem Anpfiff präsentierten: Das Spiel konnte die Erwartungen weitgehend nicht erfüllen. Es waren die Bochumer, die in der 66. Minute das Hin und Her der letzten Minuten eröffneten. Sie hatten die dickste Chance bis dahin ausgelassen, in der 24. Minute hatte Loris Karius einen Handelfmeter von Kevin Vogt abwehren können. Wie aus dem Nichts glückte Bochum dann die erste richtig gelungene Kombination des Abends. Philipp Hofmann legte am Strafraum den Ball auf Mats Pannewig ab, der zwang Karius zu einer Parade. Den Abstauber aber verwandelte Gerrit Holtmann. Riesenjubel bei den Bochumern über die 1:0-Führung. Die Schalker hatten bis dahin weitgehend enttäuscht, vor allem in der Offensive war ihnen wenig eingefallen.Der Fußball von Trainer Miron Muslic schien schon im vierten Pflichtspiel entzaubert. Sie arbeiteten einfach mit langen Bällen nach vorn. Gewannen die Schalker dann den Zweikampf, fiel ihnen mit Ball wenig bis gar nichts ein. Nur Christopher Antwi-Adjei hatte in den ersten 75 Minuten eine Chance für S04 (45.+3). Es sah deshalb nicht gut aus für die Schalker, als der Bochumer Jubel verklungen war. Jedem war klar: Nur noch eine Standardsituation würde S04 helfen können. In der 76. Minute schlug Vitalie Becker eine Ecke für in den Strafraum. Kevin Vogt gewann das Kopfballduell. Schalke-Zugang Finn Porath zog aus 20 Metern Entfernung ab, Hasan Kurucay fälschte unhaltbar ab – 1:1. Dieser Glückstreffer weckte die leise gewordenen S04-Fans auf und plötzlich legten die Schalker eine blitzsaubere Schlussoffensive hin. In der 79. Minute erlief Bryan Lasme einen Pass von Soufiane El-Faouzi, ließ Colin Kleine-Bekel aussteigen und schoss den Ball zum 2:1 ins kurze Eck. Als das Spiel beendet war, war nur der Jubel bei Königsblau groß. „Die Nummer 1 im Pott sind wir“, schmetterten die Schalker Fans und empfingen ihre Spieler mit viel Applaus. Aus einem ordentlichen Start war ein sehr guter geworden. Ganz zur Freude von Miron Muslic. FOTOS: FIRO (2) 3. SPIELTAG: S04 - VFL BOCHUM 2:1 FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, T. Becker - V. Becker (86. Sanchez), El-Faouzi, Schallenberg (71. Bachmann), Gantenbein (71. Porath, Antwi-Adjei (71. Lasme), Karaman - Sylla (91. E. Höjlund) VFL BOCHUM: Horn - Strompf (34. Pannewig), Vogt, Morgalla - Wittek, Lenz, Passlack (85. Clairicia), Bero, Wätjen (85. Onyeka) - Hofmann (70. Sissoko), Holtmann (70. Kleine-Bekel) TORE: 0:1 Holtmann (65.), 1:1 Kurucay (75.), 2:1 Lasme (79.) ZUSCHAUER: 62.083 BESONDERE VORKOMMNISSE: Vogt (VfL) verschießt Elfmeter SCHIEDSRICHTER: Frank Willenborg AUFSTELLUNG Eine beeindruckende Choreo ziehen die Schalker Fans hinter Trainer Miron Muslic auf. Loris Karius und seine Mitspieler feiern den Schalker Derbysieg. TABELLE – 3. SPIELTAG 1. Hannover 96 9 6-1 2. SV Darmstadt 98 7 5-1 3. Karlsruher SC 7 5-2 4. Arminia Bielefeld 6 8-3 5. FC Schalke 04 6 4-3 6. Eintracht Braunschweig 6 4-4 7. SV 07 Elversberg 6 3-3 8. Preußen Münster 4 5-5 9. SC Paderborn 07 4 4-4 10. Dynamo Dresden 3 5-6 11. Holstein Kiel 3 3-4 12. 1. FC Kaiserslautern 3 2-3 13. SpVgg Greuther Fürth 3 5-7 14. VfL Bochum 3 4-6 15. 1. FC Magdeburg 3 3-5 16. Fortuna Düsseldorf 3 3-8 17. Hertha BSC Berlin 2 1-2 18. 1. FC Nürnberg 0 1-4

Herzkranken Kindern das Lächeln zurückgeben – und ihnen das Leben retten Wussten Sie, dass 1 von 100 Kindern mit einem Herzfehler geboren wird? Egal, wo auf der Welt? Das große Problem: Ob sie überleben werden, hängt davon ab, wo sie zur Welt kommen. In viel zu vielen Ländern gibt es kaum eine oder keine ausreichende herzmedizinische Versorgung oder den Familien fehlen die finanziellen Möglichkeiten, um die teuren Behandlungen zu bezahlen. Beide Fälle sind meist gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Bei Gerald Asamoah wurde einst ebenfalls ein Herzfehler diagnostiziert. Er war 19 Jahre alt, als er diese niederschmetternde Nachricht erhielt. Dass er einmal deutscher Nationalspieler, Vize-Weltmeister, gestandener Bundesligaprofi und Schalker Legende werden würde – damals undenkbar. Doch er durfte – nachdem ihm nach langer Suche Ärzte in den USA helfen konnten – seinen Traum leben. Damals versprach er sich: „Ich gebe etwas zurück von dem Glück, das ich erfahren durfte.“ Er gründete seine Stiftung für herzkranke Kinder, um genau diesen Kids das Lächeln zurückzugeben. Seine Organisation (co-)finanziert vor allem Operationen in Deutschland für herzkranke Kinder, die in ihren Heimatländern nicht über die medizinischen und finanziellen Möglichkeiten verfügen. Ein Happy End für den kleinen Kofi – eine Geschichte, die Hoffnung macht Eines dieser Kinder ist der kleine Kofi. Er wird in Asamoahs Geburtsland Ghana mit einem schweren Herzfehler geboren. Im Frühling 2025 kann ihm in Deutschland das Leben gerettet werden. Die Gerald Asamoah Stiftung wird Ende November 2024 im Rahmen eines humanitären Einsatzes in Ghana auf das Kind aufmerksam. Kofi kam mit dem lebensbedrohlichen Bland-WhiteGarland Syndrom zur Welt. Es bedeutet, dass die linke Herzkranzarterie nicht aus der Hauptschlagader (Aorta) sondern aus der Lungenschlagader (Pulmonalarterie) entspringt. Klingt nach einem kleinen „Fehler“ – bedeutet aber enorme negative Folgen für Betroffene. Diese Erkrankung betrifft nur 0,05 % aller Kinder mit einem angeborenen Herzfehler, in Deutschland sind dies um die 2-3 Kinder pro Jahr. Unbehandelt erreichen davon nur 15-20 % das Erwachsenenalter, denn es besteht die große Gefahr eines plötzlichen Herztods. Eine unfassbar schwere Last für die Familien, zumal eine Behandlung in Ghana nahezu unmöglich und das Schicksal der betroffenen Kinder damit besiegelt ist. Auch Kofi drohte der plötzliche Herztod, da seine Herzfunktion bereits deutlich eingeschränkt war. Deshalb war klar, dass er nur eine Chance hat, wenn er schnellstens nach Deutschland kommen kann. Dafür sorgte die Gerald Asamoah Stiftung gemeinsam mit dem Herzzentrum Duisburg. Durch die Operation hat sich Kofis Herzfunktion deutlich gebessert, sodass er eine normale Belastbarkeit und Lebenserwartung haben wird. Ein Happy End nach einem schwierigen Start ins Leben. Wir wollen nicht drumherum reden: Helfen kostet Geld – und ohne Unterstützung geht es nicht! Deshalb freuen wir uns über jede Spende: Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder Deutsche Bank AG IBAN: DE23 5007 0010 0696 9695 00 BIC: DEUTDEFFXXX Gilbert wurde bereits 2023 erfolgreich in Ghana operiert „Es gibt für mich nichts Schöneres auf der Welt, als ein Kind zu sehen, das wieder lachen kann.“ (Gerald Asamoah) 1% aller Kinder auf der Welt werden mit einem Herzfehler geboren. Helfen Sie uns – damit wir herzkranken Kindern helfen können! Spenden Sie auf: www.gerald-asamoah-stiftung.de oder paypal PAYPAL Internet

DANK DIR, KAPITÄN! Es war bis zur 84. Minute nicht das Spiel von Kenan Karaman gewesen. Der lange verletzte Kapitän des FC Schalke 04 haderte bei seinem dritten Startelfeinsatz mit seiner Rolle im offensiven Mittelfeld, verlor im hitzigen Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden viele Zweikämpfe, leistete sich technische Fehler, die Schalkes Fans so vom 31-Jährigen nicht kannten. Doch dann wurde Karaman zum entscheidenden Spieler. Er drang in den Strafraum ein, fiel nach einem Zweikampf mit Kofi Amoako. Nach Ansicht der Videobilder zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann auf den Elfmeterpunkt. Karaman schritt selbst zum Punkt und schoss souverän das entscheidende Tor zum 1:0 (0:0)-Auswärtssieg. Aus Schalkes ordentlichem Start ist nun ein brillanter geworden, neun Punkte aus vier Spielen bedeuten, dass Schalke in der Tabelle nach oben schauen kann - dabei sah es lange nicht danach aus, Trainer Miron Muslic hatte wieder auf Minimalismus-Fußball gesetzt: starke Deckung, lange Bälle nach vorn, Standardsituationen. So sah das 90 Minuten lang aus vor 30.000 emotionalen Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion. Keine schöne Taktik, aber eine erfolgreiche. Die intensivste Trainingseinheit seiner Amtszeit habe er in dieser Woche absolviert, sagte Muslic zwei Tage vor dem Spiel. Doch das Spiel sah so aus wie die vier Pflichtspiele zuvor auch: gut hinten, langweilig vorn. In den ersten 45 Minuten gab es nur eine sehenswerte Torszene. Und die hatte der Aufsteiger Dynamo. Das war‘s, eine Chance, wie aus dem Nichts, das 0:0 zur Pause war zur Pause schmeichelhaft. Schalkes Fans diskutierten wieder über die Entscheidung von Muslic und den Sportbossen, die technisch stärksten Spieler Amin Younes und Ilyes Hamache auszusortieren. Spieler, die auch mal ins Dribbling gehen, aber für ein laufintensives Pressingsystem nicht geeignet sind. Hamache, das war unmittelbar vor dem Spiel bekannt geworden, stand unmittelbar vor einem Wechsel zum französischen Zweitliga-Achten Amiens SC. Den Muslic-Fußball prägen keine Techniker, sondern Kämpfer wie Ron Schallenberg. Viele Zweikämpfe führen, ordentlich dazwischen hauen: Darauf kommt es eher an als auf einen wunderbar anzuschauenden Doppelpass. Den schwachen Höjlund nahm Muslic zur Pause raus, doch er brachte nicht etwa den formstarken Bryan Lasme, sondern schickte den großen Bachmann, einen gelernten defensiven Mittelfeldspieler, auf die Neuner-Position. Ein Hilferuf des Trainers für den letzten Tag der Sommer-Transferperiode? Wenig überraschend wurde Schalkes Offensivspiel dadurch weder anders noch besser. Und die Defensivarbeit? Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens dürfte große Freude gehabt haben, die Null stand weiterhin und wenig deutete schon nach einer Stunde Spielzeit darauf hin, dass sich das ändern würde. Den Dresdnern fiel ebenso wenig ein, oft liefen sie in Schalkes klug aufgebaute Abseitsfalle. Das Spiel plätscherte vor sich hin, alles deutete auf ein 0:0 hin, lediglich ein Lucky Punch durch eine Standardsituation oder einen groben individuellen Fehler würde das noch ändern können. Selbst 4. SPIELTAG: DYNAMO DRESDEN - S04 0:1 Das Tor zum Glück: Kenan Karaman verwandelt den Elfmeter. FOTO: FIRO die Einwechslung von Lasme 20 Minuten vor dem Ende brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ein Bachmann-Schuss (74.) blieb lange Schalkes beste Chance. Dresden durfte sogar einmal jubeln, Stefan Kutschkes Treffer wurde aber wegen Abseits aberkannt (79.). Dass es für Schalke doch noch zu drei Punkten und einer fröhlichen Rückfahrt ins Ruhrgebiet reichte, hatten die Königsblauen ihrem Kapitän zu verdanken. DYNAMO DRESDEN: Schreiber - Risch, Bünning, Boeder, Faber - Sapina, Amoako (86. Casar), Hauptmann (80. Herrmann) - Oehmichen (65. Kother), Daferner (65. Kutschke), Lemmer (80. Menzel) FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay (46. Sanchez), Katic, T. Becker - V. Becker, El-Faouzi (70. Lasme), Schallenberg, Karaman, Bachmann (76. Grüger), Porath (70. Gantenbein) - E. Höjlund (46. Antwi-Adjei) TORE: 0:1 Karaman (84., Elfm.) ZUSCHAUER: 31.707 SCHIEDSRICHTER: Robert Hartmann AUFSTELLUNG TABELLE – 4. SPIELTAG 1. Hannover 96 12 8-2 2. SV 07 Elversberg 9 5-3 3. FC Schalke 04 9 5-3 4. Karlsruher SC 8 5-2 5. Arminia Bielefeld 7 9-4 6. SV Darmstadt 98 7 6-4 7. Preußen Münster 7 7-6 8. Eintracht Braunschweig 7 5-5 9. 1. FC Kaiserslautern 6 5-4 10. SpVgg Greuther Fürth 6 10-11 11. SC Paderborn 07 5 4-4 12. Fortuna Düsseldorf 4 3-8 13. Dynamo Dresden 3 5-7 14. Holstein Kiel 3 4-6 15. 1. FC Magdeburg 3 7-10 16. VfL Bochum 3 5-8 17. Hertha BSC Berlin 2 1-4 18. 1. FC Nürnberg 1 1-4

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FC SCHALKE 04: Karius - Sanchez (78. Kurucay), Katic, T. Becker - V. Becker (78. Antwi-Adjei), El-Faouzi, Schallenberg (64. Bachmann), Porath (64. Gantenbein), Gomis (67. Lasme), Karaman - Sylla HOLSTEIN KIEL: Krumrey - Komenda (83. Ivezic), Johansson, Zec - Tolkin, Knudsen (83. Wagner), Davidsen, Bernhardsson - Skrzybski (64. Harres), Müller (64. Rosenboom), Kapralik (73. Therkelsen) TORE: 0:1 Bernhardsson (6.) ZUSCHAUER: 62.079 SCHIEDSRICHTER: Robert Kampka TABELLE – 5. SPIELTAG 1. Hannover 96 12 8-5 2. Karlsruher SC 11 7-3 3. Arminia Bielefeld 10 11-4 4. SV Darmstadt 98 10 8-5 5. SV 07 Elversberg 10 7-5 6. 1. FC Kaiserslautern 9 8-4 7. FC Schalke 04 9 5-4 8. SC Paderborn 07 8 5-4 9. Preußen Münster 7 8-8 10. Eintracht Braunschweig 7 6-7 11. Fortuna Düsseldorf 7 5-9 12. Holstein Kiel 6 5-6 13. SpVgg Greuther Fürth 6 10-14 14. Hertha BSC Berlin 5 4-4 15. Dynamo Dresden 4 7-9 16. VfL Bochum 3 5-9 17. 1. FC Magdeburg 3 7-12 18. 1. FC Nürnberg 1 2-6 Rück Zweirad Center GmbH • Südring 81-83 • 46242 Bottrop • Tel. 0 20 41/2 20 20 Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für Druckfehler. • Bosch Performance Line Motor • 625 Wh Akku • Tektro 9-Gang Kettenschaltung • Hydraulische Scheibenbremsen E-SUV 29” PREMIO EVO 9 ENDLICH AUFSTEIGER! •LANGJÄHRIGE LEASING-ERFAHRUNG • GROSSE E-BIKE- UND FAHRRAD-AUSWAHL •BERATUNG VON ECHTEN BIKE-EXPERTEN UNSERE MARKENVIELFALT: www.zweirad-rueck.de JETZT GEHT‘S WIEDER RICHTIG LOS MIT E-BIKES VON RÜCK 1904* € 4099 UVP € 2195€ GESPART *Aktionspreis bis 31.5.26 gültig. Gilt nicht bei Leasing. Sprich uns an, wenn du an Leasing interessiert bist.

EINE PARTY IN ORANGE Für einen letzten Sprint hatten die Profis des FC Schalke 04 auch in der Spätsommerhitze noch genug Kraft. Kurz nach dem Abpfiff des Spiels beim 1. FC Magdeburg, das sie durch zwei Tore von Kenan Karaman mit einem hochverdienten 2:0 (1:0)-Sieg beendeten, liefen sie so schnell sie konnten in die Kurve mit dem mitgereisten Fans, ließen sich hochleben. Sie hatten etwas geschafft, was einer Schalker Mannschaft lange nicht mehr gelungen war - einen von der ersten bis zur letzten Minute souverän herausgespielten Auswärtssieg. Keiner hatte etwas zu meckern. Beispielsweise Trainer Miron Muslic: „Das war ein richtig gutes Auswärtsspiel, ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben verdient gewonnen.“ Beispielsweise der starke Mittelfeldspieler Ron Schallenberg: „So muss man auswärts auftreten. Wir haben wenig zugelassen gegen eine Mannschaft, die brutale Qualität in der Offensive hat. Wir haben sehr, sehr reif gespielt.“ Beispielsweise Kapitän Kenan Karaman: „Wir standen über weite Strecken sehr kompakt, hatten offensiv gute Abläufe.“ Muslic hatte vor dem Spiel betont, das intensive Schalker Pressingsystem würde sehr gut zum Magdeburger Ballbesitz-Fußball passen. Und er behielt Recht. 13 Gegentore hatte Schalke in den vergangenen vier Spielen gegen Magdeburg kassiert, diesmal stand vor 27.247 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena sogar die Null, wie Jahrhunderttrainer Huub Stevens das formuliert hätte. Die Schalker kontrollierten direkt das Geschehen, zwangen Magdeburg zu vielen langen Bällen - und sie nutzten ihre erste Chance. Über Moussa Sylla und Soufiane El-Faouzi kam der Ball in der zehnten Minute zu Kenan Karaman, der mit einem zentimetergenauen Schlenzer ins rechte Eck das 1:0 für S04 erzielte. Ein Tor, das die nach einem miserablen Start auf den vorletzten Platz abgestürzten Magdeburger zusätzlich schwächte. „Ich glaube nicht, dass das Spiel durch Taktik, sondern durch den Kopf entschieden wurde. Mit dem Rückstand war die Unsicherheit für alle im Stadion spürbar und hat uns zugesetzt“, klagte Trainer Markus Fiedler. In der Tat: Schon nach rund 20 Minuten gab es nach Rückpässen erste Pfiffe. Ausgeglichen war das Spiel nur zwischen der 25. und 40. Minute, als beide Mannschaften zu einigen Möglichkeiten kamen. Der Magdeburger Alexander Nollenberger zwang S04-Torwart Loris Karius zu einer Glanzparade (35.), Alexander Ahl Holmström verpasste nach einem Querpass durch den königsblauen Fünfmeterraum per Grätsche den Ball um wenige Zentimeter, Karius war bereits geschlagen (38.). Da hätte zweimal das 1:1 fallen können. Doch die Schalker hätten auch auf 2:0 erhöhen können. El-Faouzi (33., Schuss knapp am linken Pfosten vorbei) und Moussa Sylla (36., Schuss über das Tor) vergaben. „Es war ein Spiel der einzelnen Momente. Uns hat in der einen oder anderen Situation das Glück gefehlt“, sagte Fiedler. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte griff der Video-Assistent zweimal ein - und entschied zweimal für Schalke. Zunächst blieb es nach einem Magdeburger Tor von Nollenberger bei einer hauchdünnen Abseitsentscheidung (47.). In der 56. Minute sank Ron Schallenberg im Anschluss an eine Ecke auf den Boden. Schiedsrichter Bickel ließ zunächst weiterlaufen, die Videobilder offenbarten aber, dass Schallenberg von Rayan Ghrieb am Kopf getroffen worden war. Ganz klar: Elfmeter. „Ich war mir zu 100 Prozent sicher, dass es ein Elfmeter ist. Ich habe dem Schiedsrichter direkt gesagt: Den wirst du geben“, sagte Schallenberg. Karaman ließ sich die Chance nicht nehmen und erhöhte auf 2:0. Für die Magdeburger war das der K.-o.-Schlag. Denn danach passierte nichts mehr. Die Magdeburger bekamen mit viel Ballbesitz keine vernünftige Schlussoffensive auf die Reihe. Schalkes starke Deckung kontrollierte das Geschehen bis zum Ende der zehnminütigen Nachspielzeit. Die prächtig gelaunten Fans, die schon die ganze Halbzeitpause durchgesungen hatten, feierten mit der Mannschaft eine irre Party. 6. SPIELTAG: 1. FC MAGDEBURG - S04 0:2 Ein letzter Sprint: Die Schalker Spieler feiern den Sieg mit ihren Fans. FOTO: FIRO FC MAGDEBURG: Reimann - Geschwill (46. Müller), Hugonet, Mathisen (89. Onaiwu) - Nollenberger, Hyryläinen (46. Stalmach), Ulrich, Musonda - Atik, Ahl-Holmström (70. Breunig), Ghrieb (88. Hercher) FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, T. Becker (89. Ayhan) - V. Becker, Schallenberg (80. Antwi-Adjei), El-Faouzi, Gantenbein (79. Porath), Karaman, Gomis (72. Bachmann) - Sylla (79. Lasme) TORE: 0:1 Karaman (10.), 0:2 Karaman (56., Elfm.) ZUSCHAUER: 27.424 SCHIEDSRICHTER: Felix Bickel AUFSTELLUNG TABELLE – 6. SPIELTAG 1. SV Darmstadt 98 13 11-5 2. SV 07 Elversberg 13 11-6 3. Hannover 96 13 10-7 4. 1. FC Kaiserslautern 12 12-5 5. FC Schalke 04 12 7-4 6. SC Paderborn 07 11 7-4 7. Karlsruher SC 11 7-6 8. Arminia Bielefeld 10 12-7 9. Holstein Kiel 9 8-6 10. SpVgg Greuther Fürth 9 13-15 11. Preußen Münster 7 9-12 12. Eintracht Braunschweig 7 7-11 13. Fortuna Düsseldorf 7 5-12 14. Dynamo Dresden 5 9-11 15. Hertha BSC Berlin 5 4-6 16. 1. FC Nürnberg 4 4-7 17. VfL Bochum 3 6-11 18. 1. FC Magdeburg 3 7-14

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SO WIE EINST MIT HUNTELAAR, RAÚL UND CO 77 Minuten waren gespielt, und so sehr sich die Profis des FC Schalke 04 bemühten: Der Ball wollte einfach nicht ins Tor der SpVgg Greuther Fürth fliegen. Dann fasste sich Kenan Karaman ein Herz, aber auch der S04-Kapitän scheiterte an Fürths Torwart Pelle Boevink. Doch auf der rechten Seite rauschte Finn Porath heran und drückte den Ball aus ganz spitzem Winkel über die Linie. Es war einer der verdientesten Treffer in den vergangenen Jahren in der Arena und bescherte Schalke einen 1:0 (0:0)- Sieg. Die Schalker nahmen den Schwung vom souveränen 2:0 in Magdeburg mit - so überlegen wie in der ersten Halbzeit waren sie wohl zuletzt, als Raúl, Klaas-Jan Huntelaar und Jefferson Farfan noch parallel für S04 spielten. 66 Prozent Ballbesitz führten zu 13:0 Torschüssen, 14:2 Flanken und 7:2 Ecken. Und doch hieß es nach 45 Minuten 0:0, und die Szene, über die Schalkes Fans in der Halbzeitpause am meisten diskutierten, betraf Abwehrspieler Timo Becker. Der hatte sich in der neunten Minute am Knie verletzt und musste schon früh ausgewechselt werden. Dass die Schalker zunächst nicht über Tore oder große Chancen reden konnten, lag daran, dass ihre Mannschaft bei aller Überlegenheit zwar oft bis zum Strafraum kam und der Ball auch bei Standardsituationen reihenweise in den Fürther Strafraum flog, doch nur drei gute Chancen brachte S04 zustande. Adrian Gantenbeins Flachschuss wurde vom eigenen Stürmer Christian Gomis geblockt (5.). Der auffällige Soufiane El-Faouzi schoss den Ball nach einem feinen Solo aus spitzem Winkel knapp über das Tor (12.). Und ein Kopfball von Ron Schallenberg wurde kurz vor der Fürther Torlinie geklärt (32.). In der zweiten Hälfte spielten die Schalker vor 60.625 Zuschauern Richtung Nordkurve - und der Spielverlauf änderte sich nicht. Weiterhin dominierte Schalke das Spiel, probierte es mit vielen langen Bällen und Diagonalpässen. Und auch wenn keine Kurzpass-Kombinationen zu sehen waren: Den Fans gefiel das Spiel ihrer Mannschaft, auch wenn es weiter 0:0 stand, hatte jeder in der Arena das Gefühl: Dieses verflixte eine Tor zum Sieg würde noch fallen. Und je näher das Spielende rückte, desto lauter wurden die Fans und desto näher kamen die Königsblauen dem Treffer: Kenan Karaman köpfte den Ball in die Arme von Fürths Torwart Pelle Boevink (54.), auch Vitalie Becker (68.) und Moussa Sylla (74.) scheiterten an Boevink, bevor große Stunde von Porath schlug. Nachdem Schalke dank des aufmerksamen Torhüters Loris Karius (parierte einen Schuss von Omar Sillah in der 90. Minute) die Fürther Schlussoffensive überstanden hatte, begann für die Fans nach dem fünften Sieg im siebten 7. SPIELTAG: S04 - SPVGG GREUTHER FÜRTH 1:0 Da hebt er beinahe ab: Finn Porath jubelt über sein Tor gegen Fürth. FOTO: FIRO FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, T. Becker (9. Ayhan, 86. Bachmann) - V. Becker, Schallenberg, Gantenbein (71. Porath), El-Faouzi, Karaman - Sylla (86. Sanchez), Gomis (71. Lasme) SPVGG GREUTHER FÜRTH: Boevink - Itter, Bjarnason (62. Münz), Ziereis, Dehm (84. Sillah) - John, Olesen (62. Green), Keller (62. Consbruch), Hrgota (84. Higl), Klaus - Futkeu TORE: 1:0 Porath (77.) ZUSCHAUER: 60.625 SCHIEDSRICHTER: Tom Bauer AUFSTELLUNG TABELLE – 7. SPIELTAG 1. SV Darmstadt 98 16 13-5 2. SV 07 Elversberg 16 12-6 3. Hannover 96 16 13-8 4. FC Schalke 04 15 8-4 5. SC Paderborn 07 14 9-4 6. Karlsruher SC 14 8-6 7. 1. FC Kaiserslautern 12 12-7 8. Arminia Bielefeld 10 13-10 9. Preußen Münster 10 12-13 10. Fortuna Düsseldorf 10 6-12 11. Holstein Kiel 9 8-7 12. SpVgg Greuther Fürth 9 13-16 13. Hertha BSC Berlin 8 7-6 14. Eintracht Braunschweig 7 8-14 15. Dynamo Dresden 5 9-13 16. 1. FC Nürnberg 4 4-10 17. VfL Bochum 3 6-12 18. 1. FC Magdeburg 3 7-15 Spiel die nächste Party in dieser bisher so gelungenen Saison.

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TABELLE – 8. SPIELTAG 1. SV 07 Elversberg 19 16-6 2. FC Schalke 04 18 10-5 3. SV Darmstadt 98 17 14-6 4. SC Paderborn 07 17 11-5 5. Hannover 96 17 15-10 6. 1. FC Kaiserslautern 15 15-9 7. Karlsruher SC 15 11-9 8. Hertha BSC Berlin 11 9-7 9. Arminia Bielefeld 10 14-12 10. Holstein Kiel 10 9-8 11. Preußen Münster 10 13-15 12. SpVgg Greuther Fürth 10 15-18 13. Fortuna Düsseldorf 10 8-15 14. 1. FC Nürnberg 7 7-12 15. Eintracht Braunschweig 7 9-16 16. Dynamo Dresden 6 12-16 17. VfL Bochum 3 8-15 18. 1. FC Magdeburg 3 7-19 0209 - 730 85 00 EMSCHER-LIPPE 0209 - 730 85 00 0209 - 730 85 099 DAIMLERSTRASSE 6, 45891 GELSENKIRCHEN GELSENKIRCHEN@ELITEKRANKENFAHRDIENST.DE WWW.ELITEKRANKENFAHRDIENST.DE PARTNER ALLER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN! ARZTFAHRTEN DIALYSEFAHRTEN KONSILIARFAHRTEN ONKOLOGIEFAHRTEN FREIZEIT– & AUSFLUGSFAHRTEN EINWEISUNGEN & ENTLASSUNGEN

ARMINIA BIELEFELD: Kersken - Hagmann, Felix (46. Young), Schneider, Lannert - Großer, Corboz, Schreck - Wörl (89. Ocansey), Grodowski (72. Kania), Momuluh (85. Boakye) FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, Ayhan - V. Becker (80. Sanchez), Schallenberg, El-Faouzi, Gantenbein (80. Porath), Karaman, AntwiAdjei (68. Bachmann) - Sylla (68. Lasme) TORE: 0:1 Antwi-Adjei (11.), 0:2 Kurucay (19.), 1:2 Großer (49.) ZUSCHAUER: 26.400 SCHIEDSRICHTER: Florian Badstübner Juwelier Lass Postallee 3, 45964 Gladbeck, Tel. 02043/4839825 Mo.-Fr. 09.30 - 18.00 Uhr · Sa. 9.30 - 14.00 Uhr 7 Juwelier ASCHERFELD Hansastr 21, 45276 Essen-Steele, Tel. 0201/54523779 Mo.-Fr. 9.30 - 18.00 · Sa. 9.30 - 14.00 Uhr

DER KNOTEN BEI SYLLA PLATZT 687 Minuten hatte Moussa Sylla nicht getroffen. 24 Torschüsse in Folge landeten nicht im gegnerischen Tor, so sehr es der Stürmer des FC Schalke 04 auch versuchte. Im Topspiel beim Aufstiegsfavoriten Hannover 96 platzte bei Sylla der Knoten. Mit einem Doppelpack leitete er nicht nur den verdienten 3:0 (2:0)-Auswärtssieg ein, sondern schoss seine Mannschaft vorübergehend an die Tabellenspitze. 10.000 mitgereiste Schalke-Fans feierten den vierten Sieg in Folge und die nächste Party in dieser bisher idealen Saison. Hannover und Schalke: Welten seien das, die da aufeinanderprallen, hatte Schalkes Trainer Miron Muslic vor dem Spiel gesagt. Die Schalker Welt funktionierte in den ersten 25 Spielminuten perfekt. Das Pressingsystem klappte perfekt, rat- und kopflos standen die eigentlich heim- und offensivstarken 96er dem Schalker System gegenüber, sie waren sogar chancenlos. Die Schalker nutzten ihre haushohe Überlegenheit zu einer herrlich anzuschauenden Anfangsphase, die Sylla, ausgerechnet der Stürmer in der Torkrise, mit einem Doppelpack krönte. Schon nach zwei Minuten hatte Schalke die erste Chance. 96-Torwart Nahuel Noll sprang an einer Flanke von Mertcan Ayhan vorbei, Christopher Antwi-Adjei war zu überrascht. Eine Minute später gelang Schalkes Pressing, übber Adrian Gantenbein und Kenan Karaman landete der Ball bei Sylla, der Torwart Noll mit einem platzierten Schuss überwand. In der 14. Minute ließ er das 2:0 folgen. Antwi-Adjei chippte eine Ecke auf den vorderen Torpfosten, Nikola Katic verlängerte per Kopf und Sylla staubte ab. Vier Minuten danach tauchte Gantenbein allein im Strafraum auf, doch er schoss weit am linken Pfosten vorbei. Vieles erinnerte an den Schalker Auftritt vor zwei Wochen in Bielefeld, als das Team ebenfalls herausragend gut startete und eine schnelle 2:0-Führung herausschoss. Und wie in Bielefeld wurde der Gegner besser, je länger die Halbzeit andauerte. Hannover erarbeitete sich bis zur Pause vier Ecken und zwei Chancen. Die königsblaue Falle schnappte auch im neunten Spiel perfekt zu. Mit einer verdienten 2:0-Führung gingen die Schalker in die Kabine und nahmen sich vor, besser in die zweite Hälfte zu starten als in Bielefeld. Da war kurz nach dem Wiederanpfiff der Anschlusstreffer gefallen und eine heiße Schlussphase folgte, in der Schalke nur mit Glück und vielen Karius-Paraden den Sieg über die Zeit retten konnte. Wie in Bielefeld erwischte Schalke einen miserablen Start. 15 Sekunden waren gespielt, da prallte der Ball nach einer Flanke von Hayate Matsuda gegen den Arm von Vitalie Becker. Obwohl dieser gerade versuchte, seinen Arm hinter seinen Körper zu bewegen, pfiff Schiedsrichter Martin Petersen Elfmeter - ein Schalker Schock! Doch am Bildschirm stellte Petersen fest: Das Handspiel war nicht eines Elfmeters würdig und nahm diesen zurück. Da anschließend sein Headset ausfiel, folgte eine achtminütige Pause - und der neue Elan der 96er war schon wieder verpufft. Denn viel passierte danach nicht mehr. Von den 49.000 Zuschauern waren fast nur noch die Schalker zu hören, auf dem Rasen rannte Hannover an, war fast dauerhaft in Ballbesitz, doch immer wieder 9. SPIELTAG: HANNOVER 96 - S04 0:3 Das Warten ist zuende: Moussa Sylla erzielt das 1:0 für Schalke. FOTO: FIRO zerschellten sie mit ihren unaufhörlichen Angriffsversuchen an der unbezwingbaren, von Nikola Katic gut dirigierten Abwehr. Bei Kontern hatte Schalke sogar die deutlich besseren Chancen. In der 85. Minute lief Christian Gomis allein aufs gegnerische Tor zu, scheiterte aber an Noll. Nach der folgenden Ecke durfte Gomis jubeln. Soufiane El-Faouzi flankte in den Fünfmeterraum, Ron Schallenberg verlängerte den Ball, Gomis staubte ab. Der Schlusspunkt - und die nächste große SchalkeParty konnte beginnen. HANNOVER 96: Noll - Blank, Tomiak, Ghita - Neubauer (74. Chakroun), Leopold, Matsuda, Taibi (81. Aseko Nkili) - Rochelt (74. Oudenne), Källmann (89. Nielsen), Bundu (74. Yokota) FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, Ayhan - V. Becker (83. Sanchez), Schallenberg (96. Zalazar), El-Faouzi, Gantenbein, Karaman (96. Porath), Antwi-Adjei (76. Gomis) - Sylla (76. Bachmann) TORE: 0:1 Sylla (3.), 0:2 Sylla (14.), 0:3 Gomis (85.) ZUSCHAUER: 49.000 SCHIEDSR.: Martin Petersen AUFSTELLUNG TABELLE – 9. SPIELTAG 1. SV 07 Elversberg 22 22-6 2. FC Schalke 04 21 13-5 3. SC Paderborn 07 20 15-8 4. SV Darmstadt 98 18 14-6 5. 1. FC Kaiserslautern 18 18-11 6. Hannover 96 17 15-13 7. Karlsruher SC 15 13-12 8. Hertha BSC Berlin 11 11-10 9. Holstein Kiel 11 10-9 10. Preußen Münster 11 15-17 11. Arminia Bielefeld 10 17-16 12. Eintracht Braunschweig 10 11-17 13. Fortuna Düsseldorf 10 9-17 14. SpVgg Greuther Fürth 10 15-24 15. 1. FC Nürnberg 8 8-13 16. Dynamo Dresden 7 14-18 17. VfL Bochum 6 11-17 18. 1. FC Magdeburg 4 7-19

ENDLICH WIEDER ERFOLGREICH Mehr als dreieinhalb Jahre sind vergangen, seit Schalke 04 zuletzt fünf Siege in Serie feierte. Diese von Trainer Mike Büskens aufgestellte Marke fiel nun: Der Revierklub gewann das Heimspiel gegen Darmstadt 98 mit 1:0 (1:0), baute seinen Erfolgslauf aus. Als Schalke zuletzt Darmstadt zum Heimspiel empfangen hatte, ereignete sich ein denkwürdiger Abend. Die Königsblauen verspielten im September 2024 eine 3:0-Führung, verloren 3:5. Konsequenz: Der damalige Trainer Karel Geraerts musste gehen. Es herrschte Abstiegsangst in Gelsenkirchen. 13 Monate später könnte die Gefühlslage kaum anders aussehen. Unter Coach Miron Muslic ist Schalke wieder erfolgreich, wieder sexy, wieder in. „Es ist einfach ein Traum, dass wir es geschafft haben, dass alle Fans wieder gerne ins Stadion kommen“, freute sich der verletzte Timo Becker. Auf dem Rasen sorgten Beckers Teamkollegen früh dafür, dass die 61.198 Zuschauer auch an diesem Abend auf ihre Kosten kamen. Ron Schallenberg eroberte den Ball im Mittelfeld und leitete weiter auf Soufiane El-Faouzi, der herrlich auf Moussa Sylla durchsteckte. Frei vor dem Darmstädter Tor ließ er sich nicht bitten. Er schob ins rechte Toreck zur Führung ein (9.) und knüpfte dort an, wo er bei seinem Doppelpack in Hannover aufgehört hatte. Es war ein Treffer wie aus dem Muslic-Bilderbuch: Ballgewinn nach aggressivem Pressing, überfallartiges Umschalten, abgezockter Abschluss. Und wie schon so oft zuletzt konnten die Schalker den Auftrieb einer frühen Führung nutzen. Sie kontrollierten die nächsten Minuten, ohne weitere Höhepunkte zu produzieren. Das änderte sich nach einer knappen halben Stunde. Bei einem Konter setzte El-Faouzi Sylla erneut in Szene. Der Angreifer behauptete sich stark gegen zwei Gegenspieler, konnte den Abschluss aber nicht mehr präzise setzen. In die zweite Halbzeit starteten die Darmstädter feurig. Aber nur, da die mitgereisten Fans eine große Menge Pyrotechnik im Gästeblock entzündeten. Der Rauch sammelte sich unter dem geschlossenen Arenadach, auf der Spielfläche darunter drückte Schalke aufs Gaspedal. In ernster Gefahr schwebte die Führung zu keinem Zeitpunkt, owbohl Darmstadt noch ein Abseitstor erzielte. Da auch auf der Gegenseite Highlights ausblieben, bejubelten die Schalker beim Abpfiff einen 1:0-Sieg. Moussa Sylla (l.) feiert seinen Treffer. Vorlagengeber Soufiane El-Faouzi kommt zum Gratulieren hinzu. FOTOS: FIRO (3) 10. SPIELTAG: S04 - DARMSTADT 98 1:0 FC SCHALKE 04: Karius - Kurucay, Katic, Ayhan - V. Becker (81. Sanchez), Schallenberg, El-Faouzi, Gantenbein (64. Porath), Bachmann (64. Gomis, 85. Wallentowitz), Karaman - Sylla DARMSTADT 98: Schuhen - Maglica, Vukotic (81. Lakenmacher), Pfeiffer - Marseiler, Akiyama (64. Will), Boetius (63. Papela), Richter (81. Holland), Hornby, Corredor - Bialek (64. Bader) TORE: 1:0 Sylla (9.) ZUSCHAUER:60.000 SCHIEDSR.: Michael Bacher AUFSTELLUNG Mike Büsken (r.) erzählt von seiner Siegesserie. S04-Trainer Miron Muslic kann nach dem DarmstadtSieg auch mitreden. TABELLE – 10. SPIELTAG 1. FC Schalke 04 24 14-5 2. SC Paderborn 07 23 17-9 3. SV 07 Elversberg 22 22-8 4. Hannover 96 20 18-13 5. 1. FC Kaiserslautern 19 19-12 6. SV Darmstadt 98 18 14-7 7. Karlsruher SC 18 17-13 8. Hertha BSC Berlin 14 12-10 9. Arminia Bielefeld 13 19-16 10. Holstein Kiel 12 11-10 11. Preußen Münster 11 15-19 12. Eintracht Braunschweig 10 11-20 13. Fortuna Düsseldorf 10 9-18 14. SpVgg Greuther Fürth 10 16-28 15. 1. FC Nürnberg 9 9-14 16. Dynamo Dresden 7 15-20 17. VfL Bochum 7 12-18 18. 1. FC Magdeburg 7 9-19

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